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Geprägte oder gegossene Barren – Was sind die Unterschiede?

Goldbarren und Silberbarren gegossen sowie geprägt

Goldbarren und Silberbarren gegossen sowie geprägt

Beim Kauf von Goldbarren oder Silberbarren stoßen Anleger schnell auf die Begriffe „geprägte Barren“ und „gegossene Barren“ oder „Prägebarren“ und „Gussbarren“. Doch was bedeutet das genau, wie unterscheiden sich diese Herstellungsarten und welche Eigenschaften bringen sie mit sich?

Gegossene Barren – die klassische Form

Gegossene Barren entstehen durch ein sehr traditionelles Verfahren. Zuerst wird das Granulat im Schmelzofen erhitzt, bis es vollständig flüssig ist. Diese flüssige Goldmasse oder Silbermasse wird dann in eine passende Gussform gegossen, die dem späteren Barren seine Größe und Form gibt. Nach dem Auskühlen des Metalls entsteht der Rohbarren.

Die Beschriftung erfolgt anschließend durch Einschlagen mit einem Prägestempel oder moderner durch eine Hydraulikpresse. Das Ergebnis sind einzigartige Unikate mit charakteristischen Erstarrungslinien und kleinen Unregelmäßigkeiten, die bei jedem gegossenen Barren anders aussehen.

Eigenschaften gegossener Barren

  • Unikatcharakter: Jeder Barren ist aufgrund seiner individuellen Muster ein Unikat.
  • Robuste Oberfläche: Die oft mattere, leicht raue Oberfläche macht den Barren unempfindlicher gegenüber Kratzern und Fingerabdrücken.
  • Haptik: Gegossene Barren liegen angenehm und schwer in der Hand – viele Anleger schätzen dieses unmittelbare Gefühl von Gold oder Silber.
  • Weniger detailreiche Gestaltung: Gegossene Barren sind meist relativ schlicht und tragen nur die nötigsten Prägungen (Gewicht, Feingehalt, Herstellermarke).
  • Unregelmäßige Oberflächen und Kanten: Diese können das Stapeln für eine platzsparende Lagerung in Sammlungen erschweren.
  • Verfügbarkeit: Gegossene Barren werden im Normalfall nur in größeren Stückelungen geprägt. Kleine Barren wie beispielsweise 1g oder 2,5g gibt es häufig nur als Prägebarren.

Geprägte Barren – filigran und präzise

Geprägte Barren fertigt man mit einem Prägeprozess. Aus geschmolzenem Edelmetall wird ein Metallband gegossen und auf die exakte Dicke ausgewalzt. Anschließend werden daraus Barrenrohlinge ausgestanzt, die nochmal erhitzt und dann unter hohem Druck geprägt werden. So entstehen unter anderem Barren mit feinen, detailreichen Prägungen – ähnlich wie bei Münzen.

Die Oberfläche ist nach dem Prägen meist sehr glatt und glänzend, was geprägten Barren ihre edle Optik verleiht.

Eigenschaften geprägter Barren

  • Detailreiche Gestaltung: Prägebarren können sehr aufwändig und kunstvoll verziert werden.
  • Glatte, ebenmäßige Oberfläche: Diese ermöglicht ein einfaches und sicheres Stapeln sowie eine ansprechende Präsentation.
  • Effiziente Produktion bei kleinen Stückzahlen: Besonders bei kleinen Gewichtseinheiten sind Prägebarren kostengünstiger herzustellen.
  • Empfindliche Oberfläche: Glänzende Prägungen verkratzen schnell. Deshalb werden Prägebarren meist eingeschweißt oder in Blistern geliefert, um Kratzer zu vermeiden.
  • Verfügbarkeit: Große Barren, beispielsweise zu 1kg, werden oft nicht mehr als Prägebarren sondern als Gussbarren produziert.

Worauf sollte man bei der Wahl achten?

Ob gegossener oder geprägter Barren, das Edelmetall hinter beiden Varianten ist immer kursabhängig und von Wert. Die Entscheidung hängt vielmehr von den individuellen Vorlieben bezüglich Optik, Haptik, Lagerung und Handhabung ab. Gold ist Gold und Silber ist Silber – egal, ob gegossen oder geprägt. Beide Varianten sind wertvoll und eignen sich hervorragend als Anlage. Informieren Sie sich vor dem Kauf gut, damit Sie die Barren wählen, die am besten zu Ihren Ansprüchen passen.

Möchten Sie ein einzigartiges Unikat mit roher Ausstrahlung und robustem Griffgefühl? Dann sind gegossene Barren ideal.

Legen Sie Wert auf ein detailreiches Design und umfangreichere Gestaltung, verbunden mit einer glatten Oberfläche? Dann sind geprägte Barren die bessere Wahl.

Preislich liegen geprägte Barren im Normalfall etwas über dem Preis eines gegossenen Barrens derselben Stückelung. Dies ist beispielsweise auf die unterschiedlich aufwendigen Herstellungsverfahren zurückzuführen.

Jetzt entdecken: Schauen Sie sich die gegossenen und geprägten Barren in unserem Onlineshop an.

Goldmarkt unter Druck: EZB warnt vor gefährlichem Short Squeeze – Interview mit Edelmetallexperte

Goldtafeln CombiBar

Goldtafeln aus Feingold zur physischen Goldanlage

Der Grund: Es wird viel mehr „Papier-Gold“ gehandelt, als tatsächlich physisch vorhanden ist. Wenn plötzlich viele Investoren auf eine echte Auslieferung bestehen – und nicht nur auf Buchgewinne –, könnte es zu einem sogenannten Short Squeeze kommen, der den Goldpreis explodieren und die Banken unter Druck geraten lässt. Was genau hinter diesem Szenario steckt, warum überhaupt mehr Gold gehandelt wird, als existiert, und ob Privatanleger sich Sorgen machen müssen, erklärt Dominik Lochmann, Geschäftsführer der ESG im Interview.

Was versteht man unter einem Short Squeeze im Goldmarkt?

„Ein Short Squeeze im Goldhandel würde entstehen, wenn viele Spekulanten darauf wetten, dass der Goldpreis sinkt – also Optionen auf fallende Kurse abschließen − und bei höheren Kursen beim Ablaufdatum nun auf tatsächliche Auslieferung bestehen. Normalerweise werden solche Geschäfte nur mit Geld ausgeglichen. Besteht der Käufer aber auf eine tatsächliche Lieferung, muss das Gold auf dem Markt zugekauft und physisch geliefert werden. Das kann bei vorübergehend großen Mengen zu kurzfristig stark steigenden Goldpreisen und zu Kapazitätsproblemen bei Schmelze und Wertlogistik führen. Die Angst vor einem solchen Szenario ist die, dass es bei schnell steigenden Kursen und scheinbarer – da ja nur temporärer – Goldknappheit am Markt zu Lieferproblemen kommen und Panik ausbrechen kann, was den Goldpreis noch weiter anheizen würde.“

Wie kann es sein, dass mehr Gold verkauft wird, als physisch vorhanden ist?

„An den Goldbörsen wird meist hundertmal mehr Papier-Gold gehandelt, als tatsächlich physisch ausgeliefert wird. Bei den Großinvestoren verbleibt das Gold in der Regel in den Lagerhäusern und lediglich der Besitzer wechselt. Oftmals werden die Geschäfte auch gar nicht abgeschlossen, um tatsächlich Edelmetall zu erwerben, sondern um Kurse abzusichern oder damit zu spekulieren. Um Optionsgeschäfte anbieten zu können, müssen die Banken nur einen geringen Prozentsatz der Goldmenge physisch besitzen, solange sie über genug Bonität verfügen, um das Metall am Markt zukaufen zu können.“

Was wäre ein Worst-Case-Szenario, wenn viele Akteure plötzlich auf die Auslieferung ihres physischen Goldes bestehen?

„Das Worst-Case-Szenario wäre, wenn der Preis sehr schnell so extrem steigt, dass die Banken, um ihre Verträge zu erfüllen, gezwungen wären, zu so hohen Kursen zuzukaufen, dass dies ihre Bonität übersteigt und sie zusätzlich mangels kurzfristig nicht ausreichend verfügbarer Schmelz- und Logistikkapazitäten auch physisch ihren Auslieferungsverpflichtungen nicht nachkommen könnten. Ich persönlich halte das Risiko aber für überschaubar, da kein Marktteilnehmer Interesse an einem solchen Szenario hätte und der Anteil des Goldhandels am gesamten Börsenhandel im Vergleich zu Aktien und Währungen eher gering ist.“

Wie könnten Privatanleger betroffen sein und wie können sie sich schützen?

„Privatanleger würden von einem solchen Szenario − solange sie selbst nicht in Panik geraten − langfristig vermutlich wenig betroffen sein. Wer selbst schon Gold besitzt, könnte sich über steigende Kurse freuen und eventuell einen Teil davon verkaufen und Gewinne realisieren. Aktienkurse würden kurzfristig vermutlich erst mal fallen, da Banken Liquidität bräuchten und Eigenbestände verkaufen müssten. Dies würde für Privatinvestoren also eher gute Einstiegspreise mit sich bringen. Nachdem sich der Markt wieder beruhigt hat, sollten sich die Aktienkurse wieder normalisieren und als Verlierer würden lediglich die Banken und Spekulanten bleiben, die bei Gold in die falsche Richtung gewettet und somit Geld verloren haben. Im Nachgang hätte dies aber natürlich auch Folgen für deren Aktionäre und eventuell für deren Kunden in anderen Geschäftsbereichen. Der normale deutsche Privatsparer sollte aber selbst wenig betroffen sein.“

Historische Umlaufmünzen aus der Schweiz – Vreneli Goldmünzen

Goldmünzen 20 Franken Vreneli

Goldmünzen 20 Franken Vreneli

In der Schweiz wurde zwischen 1883 und 1896 die Helvetia Goldmünze geprägt. Direkt daran schloss sich die Vreneli Goldmünze an, welche bis 1949 millionenfach überwiegend mit dem Nennwert von 20 Schweizer Franken geprägt wurde. Zwischen 1911 und 1922 gab es sie auch zu 10 Franken und 1925 mit 100 Franken als Nennwert.

Ursprünglich waren die Vreneli Münzen als Handelsgoldmünzen gedacht, doch nach dem Ausstieg der Schweiz aus dem Goldstandard entwickelten sich die Münzen zu Anlagemünzen mit historischem Charme.

Motive des Schweizer 20 Franken Vreneli

Gestaltet wurde die Goldmünze aus der Schweiz von Fritz Ulysse Landry. Zu sehen ist das Abbild einer jungen Frau vor den Schweizer Alpen. Sie trägt geflochtenes Haar und einen Kragen, auf dem Edelweiß zu erkennen ist. Über ihrem Kopf steht „HELVETIA“ und auch der Künstler hat sich mit seiner Unterschrift „F. Landry“ verewigt. Der ursprüngliche Entwurf des Künstlers stieß jedoch auf Kritik und seine Darstellung der Helvetia galt als zu jung, zu individuell und zu schwärmerisch. Auch die Berge waren zu stark ausgeprägt. Erst nach einer erneuten Überarbeitung entschied man sich für die Verwendung des Motivs. Selbst zu Beginn der Prägung kam es unter Fachleuten immer wieder zu Kritik, da man sich beispielsweise Figuren wie Wilhelm Tell als Repräsentant der Schweiz gewünscht hätte. Doch bei der breiten Masse der Bevölkerung waren die Vreneli Goldmünzen direkt beliebt.

Die Wertseite präsentiert das Wappenschild mit dem Schweizer Kreuz in der Mitte. Es liegt auf einem Eichenzweig und trennt den Nennwert von „20 FR“ in zwei Hälften. Neben der Jahreszahl ist auch das Münzzeichen „B“ der Prägestätte in Bern zu sehen. Nachkriegsprägungen von 1935 tragen zudem das Kennzeichen „L“ vor dem Ausgebejahr.

Auch der Rand der Vreneli weist Verzierungen auf. Zu sehen sind 22 erhabene Sterne entlang der Rändelung. Die Jahrgänge 1947 und 1949 tragen statt den Sternen die lateinische Aufschrift „AD LEGEM ANNI MCMXXXI“, was „nach dem Gesetz von 1931“ bedeutet.

Kurantmünzen als Wertanlage

Umlaufmünzen, welche nach 1800 geprägt wurden und mindestens einen Feingehalt von 900/1000 Gold aufweisen, gelten als steuerbefreites Anlagegold. Zu diesen Kurantmünzen zählen auch die Schweizer Vreneli. Aufgrund ihrer hohen Verfügbarkeit, dem Feingehalt, dem Preis nahe am Goldkurs und dem hinzukommenden geschichtlichen Aspekt zählen sie mittlerweile zu den beliebtesten Anlagemünzen. Zustand und Prägequalität sind hier, sofern Gewicht und Prägebild noch innerhalb der Toleranz liegen und es um ein reines Investment geht, eher zweitrangig. Es steht der Goldwert stets im Vordergrund. Die Tatsache, dass alte Kurantmünzen tatsächlich zum Bezahlen genutzt wurden, Kriege überstanden und einen historischen Bezug haben, machen sie für viele Anleger aber auch Sammler zusätzlich interessant. Entdecken Sie in unserem Shop neben den Schweizer Vreneli weitere alte Umlaufmünzen wie beispielsweise deutsche Markmünzen des Kaiserreichs oder Francs Goldmünzen aus Frankreich.

Glanzvolles Investment – Insights aus der Edelmetall-Branche

American Buffalo, Vacambi, CombiBar Gold

Anlagegoldmünze American Buffalo sowie Goldbarren Valcambi und CombiBar

Edelmetallexperte mit wertvollen Einblicken in die Branche

Inmitten geopolitischer Spannungen und wirtschaftlicher Turbulenzen gewinnt Gold zunehmend an Beliebtheit. Anleger weltweit suchen Sicherheit – und finden sie im glänzenden Edelmetall. Doch was treibt den allgemeinen Höhenflug von Gold an und warum könnte er noch lange nicht vorbei sein? Dominik Lochmann, Geschäftsführer der ESG, erklärt: „Kriegerische Auseinandersetzungen im Nahen Osten sowie politische Umbrüche in den USA sorgen für Verunsicherung an den Märkten und verstärken bei Anlegern das Bedürfnis nach stabilen Sachwerten. Gold wird von Investoren geschätzt, da es das Portfolio gegen solch volatile Marktbedingungen absichert. Langfristig rechne ich deshalb mit einem weiteren Kursanstieg.“

Unsicherheiten am Markt

Neben politischen Krisen spielen die Geldpolitik und die Zinsentscheidungen der Notenbanken eine wichtige Rolle für den Goldpreis. Trotz eines Zinsniveaus, das ein 20-jähriges Hoch erreicht hat, bleibt Gold weiterhin attraktiv. „Anzuführen sind hier steigende Förderkosten und eine konstant hohe Nachfrage aufgrund der unsicheren Marktlage“, erläutert Dominik Lochmann. Er zeigt auf: „Während Kleinanlegern durch die Inflation in der Vergangenheit oft weniger Kapital für Investitionen zur Verfügung stand, blieb Gold für Großanleger eine beliebte Anlageform, um das Vermögen abzusichern.“

Langfristige Preisprognosen

Wo die Zukunft des Goldpreises liegt, ist ungewiss, aber verschiedene Faktoren lassen auf eine positive Entwicklung schließen. Dominik Lochmann sagt: „Der Goldpreis besitzt noch weiteres Aufwärtspotenzial. Sofern keine weiteren Krisen auftreten, erwarte ich bis zum Jahresende einen Wert zwischen 2.600 und 2.700 USD pro Unze. In den nächsten fünf Jahren rechne ich sogar mit einem Anstieg auf mindestens 3.000 USD pro Unze.“ Auch die Aussichten für Silber bewertet der Experte optimistisch: „Langfristig könnte sich Silber sogar besser entwickeln als Gold, vor allem aufgrund seiner breiten Nutzung in Zukunftstechnologien wie Solarenergie und Elektrofahrzeugen. Bis zum Jahresende sehe ich den Silberpreis bei 26 bis 28 Euro pro Unze.“ Da Silber oftmals als „Beifang“ aus der Förderung von Kupfer, Blei oder Gold hervorgeht, ist für die Preisentwicklung auch die allgemeine Rohstoffnachfrage maßgeblich.

Umweltbewusst investieren

Nachhaltigkeit wird zunehmend auch im Edelmetallsektor großgeschrieben. Vor allem recyceltes Gold gewinnt hier an Bedeutung, da es eine energieeffizientere Alternative zur traditionellen Goldförderung darstellt. „Anstelle von Neuförderung wird altes Gold aus Schmuck, Münzen oder Elektronikschrott wiederverwertet. Dies schont die Umwelt und erfüllt den Wunsch der Verbraucher nach nachhaltigen Produkten“, bestätigt Dominik Lochmann. Neben der Umweltfreundlichkeit punktet recyceltes Gold auch in Hinblick auf die Schonung von Ressourcen. Die geringeren Kosten durch das Einsparen von großen Förderanlagen und deren Energieverbrauch sind ein bedeutender Vorteil.

CombiBar®-Tafelbarren bieten Flexibilität im Investmentbereich

CombiBar-Tafelbarren zu o,5g und 1g aus Feingold

CombiBar-Tafelbarren zu 1/10oz, 0,5g und 1g aus Feingold.

Die CombiBar®-Tafelbarren sind ein Investmentprodukt mit Höchstmaß an Flexibilität und eine patentierte Anlageform der ESG aus Gold, Silber, Platin und Palladium. Diverse Stückelungen und die Teilbarkeit zählen zu den Vorteilen der Tafelbarren.

CombiBars können in großen Tafeln, verschieden großen Verbundstafeln oder zu kleinen Barren von 0,5g oder 1g gekauft werden. Kleine Barren sorgen für die höchstmögliche Flexibilität beim Ein- und Verkauf, allerdings fällt der Aufschlag bei klassisch hergestellten 1g-Barren relativ betrachtet höher aus. Durch die Option, Tafelbarren als Verbund mehrerer Barren herzustellen und zu kaufen, ist es möglich den Aufschlag etwas geringer zu halten, als es beim Einkauf einzelner kleiner Prägebarren der Fall wäre.

Gestaltung des Aufschlags

Generell gilt, dass der Aufschlag steigt, umso kleiner der Barren ist. Daher fällt das Aufgeld zum aktuellen Börsenwert bei beispielsweise 1kg-Goldbarren in Relation geringer aus, als der Aufschlag bei 1g oder 0,5g-Barren. Der Aufschlag setzt sich aus verschiedenen Aspekten zusammen. Teil davon sind beispielsweise die Kosten für Herstellung, Logistik und Vertrieb.

Flexibilität steht im Bereich des Edelmetallinvestments in Form von CombiBars im Vordergrund. Sie sind pro Gramm Edelmetall gerechnet teurer, als andere Investmentbarren in größeren Stückelungen. CombiBars zu 0,5g, 1g oder 1/10oz werden jedoch im Verbund als Tafelbarren hergestellt und durch diese patentierte Fertigung stellen sie eine vergleichsweise preiswerte Option im Bereich kleiner Barren dar. Nach dem Kauf lassen sich CombiBars von Hand verlustfrei in kleinere Einheiten teilen und so bleibt die Flexibilität beim späteren Verkauf erhalten.

CombiBar als Geschenkidee

Aufgrund der vielfältigen Stückelung sind CombiBar®-Tafelbarren auch für vielfältige Budgets zugänglich. Neben der Möglichkeit kleinere Investments zu tätigen, bieten sich CombiBars aus Gold, Silber, Platin und Palladium auch als Geschenk zu diversen Anlässen an. Neben Kettenanhängern mit passgenau gefasstem 1g Edelmetallbarren gibt es auch Geschenkbarren zu verschiedenen Themen. Wertig funkelnd befinden sich hierbei eine beliebige Anzahl der 1g Barren eingebettet in Motiveinlegern zu Anlässen wie unter anderem Geburtstagen, Danke, Weihnachten, Ostern oder Liebe. Durch eine schützende Plexikapsel umhüllt, entstehen so anlassbezogene Geschenkbarren mit einer variablen Anzahl an Edelmetallbarren. Geschenke aus Edelmetall sind eine charmante und außergewöhnliche Präsentidee, die neben ihrer hochwertigen Optik nicht nur eine Aufmerksamkeit für den Moment, sondern ein Investment für die Zukunft darstellen.

Grob gesagt bieten kleine Barren eine höhere Flexibilität beim Ein- und Verkauf, dafür haben große Barren einen preislichen Vorteil. Anleger, welche Flexibilität beim Investment einen höheren Wert zuschreiben, liegen bei CombiBar®-Barren als Anlageform richtig. Für Anleger, denen der preisliche Vorteil von großen Stückelungen wichtiger ist, empfiehlt es sich, eine höhere Summe anzusparen und direkt große Barren aus Gold, Silber, Platin oder Palladium zu erwerben.

Angstsilber und Resale-Produkte: Attraktive Silberinvestments

10 DM-Silbermünzen

10 DM-Silbermünzen

Zur Diversifizierung des eigenen Anlageportfolios eignet sich neben Gold auch Silber. Wer dabei besonders gute Konditionen schätzt, oder wem eine hohe Sicherheit wichtig ist, der setzt auf Resale-Produkte oder Angstsilber.

Während Resale-Silber zu besonders günstigen Konditionen zu erwerben ist, bieten DM-Silbermünzen als Angstsilber eine Art doppelten Boden beim Investment:

Resale-Silber als Anlageprodukt

Resale-Produkte aus Silber waren bereits im Umlauf. Es kann sich sowohl um Barren als auch um Münzen handeln und diese werden oft als Investmentpakete zusammengefasst. Die Silberstücke wurden vor dem Wiederverkauf auf ihre Echtheit und ihren Feingehalt überprüft. Auch der Zustand der Produkte wurde kontrolliert. Es handelt sich nicht um Neuware und daher können kleine Beschädigungen in Form von Kratzern vorkommen. Aufgrund des Alters ist auch Patina keine Seltenheit. Jedoch mindert dies den Materialwert nicht und Resale-Silber kann zu vergleichsweise günstigen Konditionen als Anlage erworben und auch wiederverkauft werden.

Attraktive Silberinvestments in Form von Münzen aus dem Ankauf der ESG sind beispielsweise österreichische Schilling, differenzbesteuerte Maple Leaf Anlagemünzen oder Libertad aus verschiedenen Jahrgängen. Aber auch Silberbarren und Münzbarren können als Resale-Produkt erworben werden. Beispiele sind 10g, 1oz oder 1kg Barren verschiedener Hersteller. Münzbarren verbinden die charmante Optik der Barren mit einem aufgeprägten Nennwert. Als Anlage sind beispielsweise Münzbarren zu 100g, 1kg oder 5kg zu empfehlen.

Angstsilber als vergleichsweise sicheres Investment

Angst-Silber ist ein Begriff, welcher oft für alte DM-Münzen oder auch Gedenkmünzen aus Silber verwendet wird. Diese Silbermünzen gelten als vergleichsweise sicheres Anlageprodukt, da sie eine Art Silberinvestment mit doppelter Absicherung darstellen. Zum einen bestehen die Münzen anteilig aus Silber und Anleger profitieren vom Silbergehalt und dem damit verbundenen Börsenpreis. Ist der Spot für Silber hoch, so steigt auch der Wert der Münze. Anders als andere Anlagemünzen verfügen diese alten Umlaufmünzen über eine zusätzliche Absicherung und lassen sich aufgrund des aufgeprägten Nennwerts in Mark jederzeit bei der Bundesbank in Euro umtauschen. Der Wechselkurs steht bei 2,55€ für 5 Mark und für 10 Mark bekommt man 5,11€. Selbst wenn der Silberpreis stark sinken sollte, erhält man für diese Silbermünzen noch immer den Nennwert zum amtlichen Umtauschkurs. Diese Absicherung macht DM-Silbermünzen zu einer attraktiven und liquiden Anlagemöglichkeit.

Münzen und Barren als Geldanlage

Produktmix Barren und Münzen

Barren der Hersteller Valcambi und Heraeus mit Maple Leaf Anlagemünzen

Edelmetalle eignen sich als Vermögensabsicherung oder zur Diversifizierung der eigenen Altersvorsorge. Sie gelten als stabile Wertanlage in wirtschaftlich unsicheren Zeiten.

Gold und Silber, aber auch Platin oder Palladium lassen sich in verschiedenen Formen erwerben. Im Investmentbereich handelt es sich meist um Anlagemünzen oder Barren.

Anlagemünzen als interessante Investmentoption

Bullionmünzen aus Edelmetallen werden vergleichsweise nah am jeweiligen Edelmetallspot gehandelt. Der Wert dieser Münzen ergibt sich fast ausschließlich aus dem Börsenwert des Edelmetalls, wodurch die Verkaufs- und Ankaufspreise der Münzen den Schwankungen der Edelmetallkurse unterliegen. Zudem ist der Aufschlag auf den Börsenpreis vergleichsweise gering – er resultiert unter anderem aus den Herstellungskosten und dem Vertrieb der Münzen.

Bekannte Beispiele für Investmentmünzen sind die kanadische Anlagemünze Maple Leaf und der südafrikanische Krügerrand.

Die Maple Leaf Münze trägt ihren Namen aufgrund des jährlich abgebildeten Blattes des Zuckerahorns. Seit 1979 wird die Anlagemünze in Gold geprägt. 1988 kamen die Varianten in Silber und Platin dazu. Seit 2005 gibt es die Anlagemünze auch aus Palladium.

Maple Leaf Anlagemünzen aus Gold, Silber und Platin

Der Krugerrand, in Deutschland oft auch Krügerrand genannt, gehört zu den bekanntesten Anlagemünzen weltweit. Seit 1967 wird die Goldmünze jährlich geprägt. Als Silberanlagemünze wird der Krügerrand seit 2018 ausgegeben. Der Krügerrand bedient in Gold zudem eine hohe Stückelungsvielfalt.

Krügerrand Anlagemünzen aus Gold

Barren als flexibles Edelmetallinvestment

Barren zu Investmentzwecken sind in Gold, Silber, Platin, Palladium oder Rhodium erhältlich. Die Anlagebarren renommierter Hersteller wie Valcambi, Umicore oder Heraeus werden nahe am Edelmetallspot gehandelt und eignen sie sich daher als Investment. Sie sind in unterschiedlichen Größen erhältlich, was sie zu einer flexiblen Anlageform und für verschiedene Budgets zugänglich macht.

Barren aus Gold, Silber, Platin und Palladium

Grundsätzlich kann man zwischen gegossenen und geprägten Barren wählen. Während Gussbarren Unikate sind, da jeder Barren herstellungsbedingt einzigartige Unregelmäßigkeiten und Erstarrungslinien aufweist, können Prägebarren komplexer gestaltet werden.

Als grober Richtwert empfiehlt es sich, 10 bis 20 Prozent des eigenen Kapitals allein in Gold zu investieren. Wer hierbei auf gängige Barren oder Investmentmünzen zurückgreift, der kauft vergleichsweise nahe am Spot ein und kann sein Edelmetall jederzeit problemlos wieder verkaufen.

Gold als Kapitalanlage – Fakten rund um das glänzende Edelmetall im Investmentbereich

Übersicht zu Produkten aus Gold: Goldbarren in verschiedenen Gewichten und 1oz Gold-Star.

Übersicht zu Produkten aus Gold

Gold hatte in der Geschichte schon immer eine bedeutende Rolle als Währungsmittel oder Zeichen von Reichtum. Auch heute ist es eine interessante Alternative zu anderen Investmentoptionen.

Physisches Gold als Wertanlage

Gold lässt sich in verschiedenen Formen erwerben, im Investmentbereich handelt es sich aber meist um Münzen oder Barren. Da Gold nur ein begrenztes Vorkommen hat, ist es vor einem großen und plötzlichen Wertverlust geschützt und wird aller Voraussicht nach immer von Wert sein. Langfristig empfiehlt es sich, Vermögen auch unabhängig von Banken und Kreditinstituten aufzubauen und hierfür sind Edelmetalle wie Gold eine Option. Angesichts der hohen Nachfrage verfolgen auch aktuell viele Anleger diese Strategie und es ist ratsam etwa 10 bis 20 Prozent des eigenen Vermögens in Gold anzulegen. Der Goldpreis schwankt, jedoch sollte man nicht in Panik verfallen und vorschnell zu hohen Preisen Gold einkaufen oder zu sehr niedrigen Preisen verkaufen. Eine regelmäßige und langfristige Investition ist empfehlenswert.

Gründe für ein Investment in Gold

Gold wirft keine regelmäßigen Renditen ab. Auch schnelle und sehr hohe Gewinne sind damit für gewöhnlich nicht zu erzielen. Vielen Anlegern dient es aufgrund dessen in erster Linie als Vermögensabsicherung oder zur Diversifizierung der eigenen Altersvorsorge. Gold gilt als stabile Wertanlage in wirtschaftlich unsicheren Zeiten. Gerade bei einer hohen Inflationsrate oder bei stark schwankenden Kapitalmärkten steigt der Goldpreis meist an. Anleger schützen sich damit vor Wertverlusten. Es ist daher ratsam nicht nur in einer Krise teuer Gold einzukaufen, sondern ebenso während stabiler Marktverhältnisse zu investieren.

Gold ist zwar ein wertiges Produkt und in großen Mengen sehr teuer, das macht es jedoch nicht zu einem Anlageprodukt für Wohlhabende. Heutzutage gibt es für große Goldbarren oder eine riesige Menge an Goldmünzen genügend preiswertere Alternativen. Momentan lässt sich für knapp unter 70 Euro bereits ein Gramm des Edelmetalls erwerben. Dank Produkten wie den CombiBars oder kleine Stückelungen bei diversen Anlagemünzen und Barren können Anleger auch geringe Goldmengen kaufen und sich so nach und nach einen persönlichen Goldschatz aufbauen. Zwar fällt der Aufschlag bei klassisch hergestellten kleinen Gewichtsklassen relativ betrachtet höher aus, sodass sie pro Gramm Gold gerechnet teurer sind, jedoch bieten sie die höchstmögliche Flexibilität bei einem späteren Verkauf und sind eine Möglichkeit, mit geringem Startkapital in Gold zu investieren.

Wissenswertes zum Goldpreis

Der Preis für Gold stieg immer dann am stärksten an, wenn die Kapitalmärkte großen Schwankungen unterlagen. Trotzdem sollte man in einer zeitweiligen Krise nicht in Panik verfallen und Gold zu sehr hohen Preisen kaufen, denn es ist sinnvoll, insbesondere während stabiler Marktverhältnisse regelmäßig in Edelmetalle zu investieren. Den Schwerpunkt sollten Anleger dabei auf Gold setzen, aber auch Silber, Platin und Palladium eignen sich zur Diversifizierungen der persönlichen Kapitalanlage.

Der Begriff Goldpreis im Allgemeinen steht für den Weltmarktpreis in Dollar für eine Feinunze des Edelmetalls. Angebot und Nachfrage bestimmen hier den Preis, einfach gesagt: Ist die Nachfrage größer als das Angebot, so steigt der Goldpreis. Das Angebot wird natürlich ebenfalls durch die Fördermenge der Mienen beeinflusst, aber auch der Anteil an recyceltem Gold, also der Verkauf von Gold zurück an den Weltmarkt, beeinflusst das Goldangebot.

Die Nachfrage wiederum kommt aus diversen Bereichen – Beispiele sind Schmuck, Industrie und Anlage. Nachfragen schwanken bedingt durch saisonale, regionale, wirtschaftliche und soziale Gegebenheiten. Preise sind immer eine gesellschaftliche Größe und somit variabel. Insofern unterscheidet sich der Goldmarkt von keinem anderen Markt und wird durch äußere Umstände bestimmt.

Gold und Platin im Vergleich

Münzen und Barren aus Gold und Platin.

Münzen und Barren aus Gold und Platin.

Die Frage nach sinnvollen Edelmetallinvestments beschäftigt Anleger und man stolpert fast zwangsläufig über Gold und Platin. Beide Edelmetalle finden sich in der Welt der Investments wieder, weisen jedoch Unterschiede auf.

Platin ist etwas schwerer und auch seltener als Gold, trotzdem steht es in vielen Bereichen in dessen Schatten. Platin hat eine unscheinbare Farbe und auch keine sehr hohe kulturgeschichtliche Relevanz, anders als Gold. Auch in der Industrie hat Platin weniger Einsatzbereiche, da es aufgrund mancher Eigenschaften, unter anderem aufgrund des hohen Gewichts, als unvorteilhaft gilt. Eines seiner Hauptanwendungsgebiete ist die Herstellung von Katalysatoren, überwiegend für Dieselmotoren. Die Nachfrage der Industrie an bestimmten Rohstoffen beeinflusst deren Preis, jedoch werden Dieselmotoren im Zuge des Umweltschutzes immer unbeliebter. Die Fahrzeugindustrie befindet sich im Wandel und Elektro- oder Hybridautos gewinnen zunehmend an Bedeutung. So ist es möglich, dass sich die Nachfrage der Industrie an Platin zukünftig verändern könnte. Platin ist im Investmentbereich von Bedeutung. Zwar gilt es neben Gold eher als Nischenprodukt, dennoch werden Münzen und Barren aus dem Edelmetall hergestellt. Ebenso hat Platin vor allem für Legierungen eine hohe Nachfrage in der Schmuckindustrie.

Blickt man auf die Veränderungen der Kurse von Gold und Platin der letzten 10 Jahre zurück, lässt sich Folgendes festhalten:

Gold hatte seinen niedrigsten Preis von 867,14 € für eine Unze 2013. Seinen Höhepunkt in diesem Rückblick hatte der Goldpreis im Oktober dieses Jahres. Er lag bei 1.899,10 €. Etwas anders verhält sich der Platinkurs. Seinen preislichen Höhepunkt hatte das Edelmetall 2012 bei 1.325 € pro Unze. Seither ist ein allgemein fallender Kurs mit Höhen und Tiefen zu beobachten. Den niedrigsten Preis der letzten 10 Jahre erzielte Platin 2020 mit 556,61 €. Seither scheint der Preis sich langsam zu erholen und seinen diesjährigen Höchstpreis erzielte das Edelmetall im März mit 1.062,54 €.

Die Kurse aller Edelmetalle können Sie hier beobachten: https://www.scheideanstalt.de/aktuelle-ankaufskurse/kurscharts
Oder Sie nutzen unsere Spot-App für Android und iOS: https://www.scheideanstalt.de/aktuelle-ankaufskurse/esg-spot-app

Silber als Investmentoption: Barren, Münzen, Münzbarren

Diverse Barren aus Silber als Investmentoption

Verschiedene Silberbarren von den Herstellern Valcambi und ESG.

Silber zählt zu den wichtigsten Rohstoffen in unserer modernen Gesellschaft und hat vielseitige Einsatzgebiete. Dazu gehören die Elektroindustrie, die Medizin, die Schmuckindustrie und die Chemie. In Form von Barren und Münzen erfreut sich Silber als Investmentoption nachhaltiger Beliebtheit.

Die Gründe für ein Silberinvestment sind vielfältig. Silber hat eine lange Geschichte und schon vor Jahrtausenden hat es sich als Zahlungsmittel und Wertanlage etabliert. Seine Reserven sind begrenzt, so wie es bei Gold auch der Fall ist. Silber kann nicht hergestellt werden, sondern wird in Minen abgebaut. Der Wert des weißen Edelmetalls fällt voraussichtlich nie auf Null, denn sein Vorkommen ist begrenzt. Die Nachfrage kommt ebenfalls aus diversen Branchen. Neben Anlegern, welche Silber als Investmentoption nutzen, haben auch viele Industriezweige ein großes Interesse an Silber und sind darauf angewiesen. Diese Nachfrage beeinflusst den Silberpreis positiv. Zum einen ist der Preis unter anderem für Kleinanleger ein wichtiger Punkt. Blickt man auf andere Edelmetalle, ist der Silberpreis niedriger und er erlaubt es, Anlegern mit geringen Beträgen einzusteigen. Zum anderen kann man mit Silber sein vorhandenes Portfolio diversifizieren.

Silbermünzen als Investmentvariante

Anlagemünzen wie Krügerrand, Maple Leaf, American Eagle oder Wiener Philharmoniker sind weltweit bekannt und beliebt. Neben den klassischen Goldmünzen gibt es diese auch als Silberversionen.
Anlagesilbermünzen werden nah am Spot gehandelt und meist in einer sehr hohen Stückzahl geprägt. Der Wert ergibt sich fast ausschließlich aus dem Wert des Edelmetalls. Somit unterliegen diese Münzen den Schwankungen des Silberpreises. Steigt der Kurs, so ist die jeweilige Münze mehr wert – sinkt er, so sinkt auch der Münzwert. Anlagemünzen im Allgemeinen sind keine Investmentoption, mit der sich schnell viel Geld machen lässt. Vielmehr handelt es sich bei Silber als Investmentoption um eine langfristige Anlage zur Vermögensabsicherung und nicht zur Vermögensvermehrung.

Silberbarren

Silberbarren gibt es sowohl als Gussbarren als auch in geprägter Form. Große Hersteller wie Valcambi, Umicore oder Heraeus bieten beide Barrenformen an.

Sie bringen jeweils ihre Vorteile mit sich. Gussbarren sind Unikate, da jeder Barren individuelle Unregelmäßigkeiten und Erstarrungslinien aufweist. Dies macht zudem die Oberflächen unempfindlicher gegenüber Berührungen oder Kratzern.
Prägebarren können komplexer und detailreicher gestaltet werden. Aufwendige Prägebilder sind hier problemlos umsetzbar. Zudem ist es möglich kleine Gewichtseinheiten in hohen Stückzahlen kostengünstiger herzustellen.

ESG Recyclingbarren

Die ESG-eigenen Recyclingbarren werden aus Feinsilber hergestellt, welches aus Recyclingprozessen gewonnen wurde. Das verwendete Feinsilber wird für die ESG von ausgewählten Herstellern innerhalb Deutschlands raffiniert und dann ebenfalls in Deutschland zu geprägten Barren weiterverarbeitet. Die Barren bestehen also ausschließlich aus recyceltem und dann erneut zu reinem 99,99% raffiniertem Feinsilber.

CombiBar

Der CombiBar ist eine dünne Edelmetallverbundstafel. Jeder Tafelbarren besteht aus einem Verbund mehrerer Minibarren. Die einzelnen kleinen Barren lassen sich an Sollbruchstellen von der Haupttafel durch Knicken per Hand abtrennen. In Silber werden die Minibarren in den Ausführungen 10g und 1g hergestellt. Beide Varianten sind als Verbund zu 10g, 20g, 50g oder 100g erhältlich.

Durch die Abtrennmöglichkeit bieten CombiBars eine hohe Flexibilität beim Investieren. Als Anleger hat man die Wahl, welche Stückelung man kaufen möchte und zusätzlich können abgetrennte Kleinbarren einzeln wiederverkauft werden. Durch die Tafelbarren wird Silber als Investmentoption zu einer flexiblen Erweiterung des eigenen Portfolios.

Münzbarren aus Silber

Beispiele für Münzbarren kommen von den Cook Islands oder von den Fidjis. Diese Barrenform entsprang der Idee, dass Münzen zu Anlagezwecken nicht immer rund sein müssen. Bis Ende 2013 lag der Vorteil von Münzbarren gegenüber Silberbarren darin, dass sie wie andere Silbermünzen auch nur mit dem ermäßigten Mehrwertsteuersatz von 7% besteuert wurden. Von 2014 bis 2022 wurden einige Münzbarren aus Nicht-EU-Staaten differenzbesteuert angeboten, sodass man sie günstiger als klassische Silberbarren erwerben konnte.
Münzbarren gibt es in verschiedenen Gewichtsklassen und jeder Barren hat einen aufgeprägten Nennwert, was ihn zur Münze und einem gesetzlichen Zahlungsmittel im jeweiligen Ausgabeland macht.

Kurse zu Silber als Investmentoption

Der Silberpreis wird unter anderem durch Angebot und Nachfrage bestimmt, wie es bei allen Börsenprodukten der Fall ist. Der Silberkurs schwankt somit. 2022 wies er beispielsweise ein Jahresplus von 10,07% auf. Der Januar 2023 verbuchte ein Monatshoch von 22,15 € pro Unze, im Vorjahr lag das Jahreshoch bei 24,22 €.

Die Preisentwicklung hängt von verschiedenen Faktoren ab. Zu diesen zählt natürlich die Nachfrage nach dem Edelmetall, vor allem aus Industriezweigen. Aber auch Silber als Investmentoption für Anleger beeinflusst die Silbernachfrage. Die Entwicklung der allgemeinen Silbernachfrage zwischen 2012 und 2021 lag zwischen 29.653 Tonnen und 25.146 Tonnen, so The Silver Institute and Metals Focus. Das Institut sprach 2022 von einem neuen Höchststand der Silbernachfrage.

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