Archiv der Kategorie: ESG Infos

World Platinum Investment Council: Rückblick auf den Platinmarkt der letzten Jahre

Barren aus Platin in verschiedenen Größen

Barren aus Platin in verschiedenen Größen

Platin ist ein industriell wichtiger Rohstoff, welcher beispielsweise in der Automobilindustrie verwendet wird. Zudem ist Platin ein beliebtes Edelmetall für Schmuck, dient aber auch in Form von Münzen und Barren als Anlage.

In den letzten Jahren zeigt der Platinmarkt spannende Dynamiken im Bereich der Nachfrage und des Angebots sowie bei der Rückführung von recyceltem Platin in den Rohstoffkreislauf.

Platinnachfrage überwiegend aus der Industrie

Platin wird in der Industrie unter anderem für Glas, Elektrotechnik, medizinische und chemische Erzeugnisse sowie Wasserstoffanlagen verwendet. Die Verwendung von Platin in Festplattenlaufwerken, künstlicher Intelligenz und Rechenzentren wirkt sich ebenfalls positiv auf die Platinnachfrage aus. Durch diese Vielfalt von verschiedenen Endmärkten erreichte die Platinnachfrage zwischen 2013 und 2024 eine Steigerung um 4,2%. Im Jahr 2024 betrug die industrielle Nachfrage 2.487 Kilounzen, 2023 lag sie bei 2.576 Kilounzen und 2022 bei 2.341koz.

Hinzu kommt im Jahr 2024 eine Platinnachfrage aus der Automobilindustrie von 3.106 Kilounzen, die überwiegend für Katalysatoren in Autos, Bussen und Lastwagen verwendet wird. Im Jahr 2023 lag die Nachfrage in der Automobilindustrie bei 3.203koz, und im Jahr davor bei 2.775 Kilounzen.

Platin wird zudem im Schmucksektor verwendet. 2024 betrug die Nachfrage 2.008koz, also 159koz mehr als 2023. 2022 lag die Platinnachfrage für Schmuck bei 1.880koz.

Die Nachfrage im Bereich Investment teilt sich in Barren und Münzen, Barren mit mindestens 500g, die auf dem chinesischen Investmentmarkt gehandelt werden, in ETFs und in börsengehaltene Aktien – zusammen ergibt dies die gesamte Investmentnachfrage. Diese lag 2024 bei 702koz, davon entfielen 194 Kilounzen auf Barren und Münzen. Die Jahre davor lag die Nachfrage weitaus darunter: 2023 eine Gesamtsumme von 397koz und 2022 sogar bei -516koz.

Das Platinangebot reichte 2023 und 2024 nicht aus

Das gesamte Platinangebot setzt sich aus dem Abbau von Platin in Minen und dem Anteil von Recyclingplatin zusammen. Die größten Platinproduzenten der Welt sind hierbei Südafrika, Simbabwe, Russland, Kanada und die USA.

Der Abbau von Platin steigerte sich in den letzten drei Jahren kontinuierlich: 2022 wurden 5.563koz abgebaut, 2023 waren es 5.615koz und 2024 lag die gesamte Minenförderung bei 5.782koz. Hinzu kommen jeweils Platinbestände aus dem Recycling von Katalysatoren, Schmuck und Industrieabfällen. 2022 wurden 1.824koz recycelt, 2023 dann 1.515koz und 2024 waren es 1.530koz.

Schaut man sich das Gesamtangebot und die Gesamtnachfrage nach Platin der letzten drei Jahre an, stellt man fest, dass lediglich 2022 eine positive Bilanz zu ziehen ist – das Angebot lag 908koz höher als die Nachfrage. 2023 gab es ein Defizit von 896koz und 2024 eines von 992koz.

Platin als Diversifizierung der eigenen Anlage

Viele Anleger setzen darauf, 70% ihrer Edelmetallanlage in Gold zu investieren. Es folgen 20% Silber und je 5% in Platin und Palladium. Platin für Investmentzwecke hat im Regelfall einen Feingehalt von 999.5 Tausendsteln Platin.

Um die eigene Altersvorsorge zu diversifizieren oder einen Notgroschen anzusparen, empfiehlt es sich, auf renommierte Hersteller von Platinbarren oder bekannte Anlagemünzen zu setzen. Beliebt sind beispielsweise Barren von Valcambi und Heraeus oder CombiBar®-Tafelbarren. Im Bereich Platinmünzen werden die Platinausgaben der Lunar-Münzen aus Australien sowie Anlageklassiker wie Philharmoniker, Maple Leaf, Kangaroo oder Britannia geschätzt.

Was tun, wenn der Goldpreis steigt? – Edelmetall-Experte im Interview

Goldgranulat auf CombiBar®-Tafelbarren aus Feingold

Goldgranulat auf CombiBar®-Tafelbarren aus Feingold

Innerhalb der letzten fünf Jahre hat sich der Goldpreis etwa verdoppelt. Zu dieser Entwicklung trugen unter anderem die Corona-Pandemie und der Ukraine-Krieg bei. „In Krisenzeiten haben viele Menschen ein besonders großes Sicherheitsbedürfnis. Da Gold anders als Geld nicht beliebig vermehrbar und unabhängig von politischen Entscheidungen ist, gibt es zu dem Edelmetall, das Sicherheit und problemlose Handelbarkeit bietet, kaum Alternativen“, weiß Dominik Lochmann, Geschäftsführer der ESG. Er verrät, welche Faktoren den Goldpreis beeinflussen und wie sich Anleger aktuell am besten verhalten sollten.

Wie genau wirken sich geopolitische Krisen auf den Goldpreis aus?

„Geopolitische Krisen bewirken immer eine Unsicherheit, was die Zukunftsprognosen nationaler und internationaler Entwicklungen der Wirtschaft angeht. Entsprechend wird von privaten und institutionellen Investoren der Portfolioanteil von Gold und anderen Sachwerten in dieser Zeit gerne erhöht.“

Inwiefern spielen Zentralbanken eine Rolle bei der Preisentwicklung?

„Die meisten Zentralbanken halten einen Teil ihrer Währungsreserven in Gold. Alles zusammengenommen besitzen sie etwas mehr als 17 Prozent des jemals geförderten Goldes – insgesamt mehr als 30.000 Tonnen. Da dieses Gold direkt handelsfähig ist, können Zentralbanken über größere Käufe und Verkäufe den Goldpreis in die eine oder andere Richtung bewegen. Momentan kaufen vor allem die Zentralbanken Asiens sowie der arabischen Welt und steigern so die Nachfrage. Da außerdem das Vertrauen in den Dollar als Weltwährung sinkt beziehungsweise dieses bewusst geschwächt wird, werden auslaufende, den USA gewährte Dollaranleihen teilweise nicht verlängert. Stattdessen investieren Zentralbanken immer häufiger in Gold.“

Welchen Einfluss haben Zinserhöhungen?

„Da Gold keine Zinsen abwirft, sondern ‚nur‘ seinen jeweiligen Handelswert besitzt, galt früher, dass bei hohen Zinsen Gold als Investment eher weniger nachgefragt wird. Gerade bei privaten Sparern war zu beobachten, dass sie während der Null- beziehungsweise sogar Minus-Zins-Phase Geld aus auslaufenden Sparverträgen oder zum Beispiel Hausverkäufen gerne in Gold investierten. Als wieder Guthabenzinsen bezahlt wurden, stieg für Sparer das Interesse an klassischen Finanzinvestments und die Nachfrage im privaten Goldkaufverhalten sank.“

Ist aktuell in Deutschland ein Unterschied beim Kaufverhalten zu beobachten?

„In Europa zählen die Deutschen zu den größten Käufern von Investmentgold. Dies deutet auf ein massenpsychologisches Unsicherheitsgefühl gegenüber der zukünftigen wirtschaftlichen Entwicklung der hiesigen Wirtschaft hin.“

Wie sollten sich Anleger bei der derzeitigen Goldpreisentwicklung am besten verhalten?

„Ein altes Sprichwort besagt: ‚Kaufen Sie Gold, und hoffen Sie, dass sie es nie brauchen.‘ Und das gilt auch heute noch. Die meisten Investoren kaufen peu à peu, um ihren Einstiegswert zu egalisieren. Nach jedem Preisanstieg fragen sich viele von ihnen: ‚Soll ich jetzt noch kaufen?‘ Einige Jahre später sagen die, die es nicht gemacht haben: ‚Hätte ich bloß schon damals gekauft.‘ Im Vergleich zu anderen Sachwerten sind die prozentualen Preisschwankungen deutlich geringer. Wer nur kurzfristig investieren beziehungsweise spekulieren möchte, für den ist der Kauf von physischem Gold nicht zu empfehlen, da Besitzer es auch physisch bewegen und lagern müssen. Es ist eher als ein langfristiges Spar- und Absicherungsinvestment zu sehen, das durch die Seltenheit und die teure Gewinnung stets seinen realen Wert behält. Die Langzeitpreisentwicklung, historisch und auch zukunftsbezogen, entschädigt für die ausbleibenden Zinsen. Ein Gramm Gold ist immer ein Gramm Gold, wobei der kaufkraftbereinigte Wert eines Euros für die Zukunft nicht abzusehen ist.

Nach Preisanstiegen etwas vom gelben Edelmetall zu verkaufen und anderweitig zu investieren, also Gewinne mitzunehmen, ist immer verlockend. Im letzten Jahr verkauften einige Goldbesitzer, die mit dem Kurs gut im Plus lagen, einen Teil, um ausgelaufene Hauskredite aus der Niedrigzinsphase abzulösen, anstelle diese zu nun deutlich höheren Zinsen zu verlängern. Es kommt somit bei jedem Anleger auf die jeweilige Situation an. Eine gewisse Menge seines Vermögens in Gold zu halten, ist aber neben dem Kaufkrafterhalt des Investments stets auch als eine Art Versicherung gegen ‚Komme, was wolle‘ zu sehen. Denn kurzfristige Trends wie der Internethype oder Kryptowährungen kommen und gehen. Gold aber wird immer einen Wert haben, ist leicht zu verstehen und etwas physisch Reelles.“

Angstsilber und Resale-Produkte: Attraktive Silberinvestments

10 DM-Silbermünzen

10 DM-Silbermünzen

Zur Diversifizierung des eigenen Anlageportfolios eignet sich neben Gold auch Silber. Wer dabei besonders gute Konditionen schätzt, oder wem eine hohe Sicherheit wichtig ist, der setzt auf Resale-Produkte oder Angstsilber.

Während Resale-Silber zu besonders günstigen Konditionen zu erwerben ist, bieten DM-Silbermünzen als Angstsilber eine Art doppelten Boden beim Investment:

Resale-Silber als Anlageprodukt

Resale-Produkte aus Silber waren bereits im Umlauf. Es kann sich sowohl um Barren als auch um Münzen handeln und diese werden oft als Investmentpakete zusammengefasst. Die Silberstücke wurden vor dem Wiederverkauf auf ihre Echtheit und ihren Feingehalt überprüft. Auch der Zustand der Produkte wurde kontrolliert. Es handelt sich nicht um Neuware und daher können kleine Beschädigungen in Form von Kratzern vorkommen. Aufgrund des Alters ist auch Patina keine Seltenheit. Jedoch mindert dies den Materialwert nicht und Resale-Silber kann zu vergleichsweise günstigen Konditionen als Anlage erworben und auch wiederverkauft werden.

Attraktive Silberinvestments in Form von Münzen aus dem Ankauf der ESG sind beispielsweise österreichische Schilling, differenzbesteuerte Maple Leaf Anlagemünzen oder Libertad aus verschiedenen Jahrgängen. Aber auch Silberbarren und Münzbarren können als Resale-Produkt erworben werden. Beispiele sind 10g, 1oz oder 1kg Barren verschiedener Hersteller. Münzbarren verbinden die charmante Optik der Barren mit einem aufgeprägten Nennwert. Als Anlage sind beispielsweise Münzbarren zu 100g, 1kg oder 5kg zu empfehlen.

Angstsilber als vergleichsweise sicheres Investment

Angst-Silber ist ein Begriff, welcher oft für alte DM-Münzen oder auch Gedenkmünzen aus Silber verwendet wird. Diese Silbermünzen gelten als vergleichsweise sicheres Anlageprodukt, da sie eine Art Silberinvestment mit doppelter Absicherung darstellen. Zum einen bestehen die Münzen anteilig aus Silber und Anleger profitieren vom Silbergehalt und dem damit verbundenen Börsenpreis. Ist der Spot für Silber hoch, so steigt auch der Wert der Münze. Anders als andere Anlagemünzen verfügen diese alten Umlaufmünzen über eine zusätzliche Absicherung und lassen sich aufgrund des aufgeprägten Nennwerts in Mark jederzeit bei der Bundesbank in Euro umtauschen. Der Wechselkurs steht bei 2,55€ für 5 Mark und für 10 Mark bekommt man 5,11€. Selbst wenn der Silberpreis stark sinken sollte, erhält man für diese Silbermünzen noch immer den Nennwert zum amtlichen Umtauschkurs. Diese Absicherung macht DM-Silbermünzen zu einer attraktiven und liquiden Anlagemöglichkeit.

Begriffserklärungen innerhalb des Handels mit Edelmetall

Schaubild zu Begriffserklärungen innerhalb des Handels mit Edelmetall

Schaubild zu Begriffserklärungen innerhalb des Handels mit Edelmetall.

Edelmetall wird zu verschiedenen Zwecken gehandelt. Diese werden nicht nur von Privatpersonen als Investment genutzt, sondern finden auch in Unternehmen und in der Industrie Verwendung.

Immer wieder stolpert man hierbei über Begrifflichkeiten. Für den Handel mit der ESG relevante Begriffe werden im folgenden Beitrag erklärt:

Spot

Ein Spot ist ein Edelmetallkurs eines bestimmten Edelmetalls in einer bestimmten Währung und einer bestimmten Gewichtseinheit. Der Edelmetallpreis, auch Spotpreis genannt, ist der aktuelle Börsenpreis für das jeweilige Edelmetall. Er resultiert unter anderem aus Angebot und Nachfrage auf dem Weltmarkt.

Ankaufskurs und Verkaufspreis

Ankaufspreise sind die Preise, die man vergütet bekommt, wenn man Edelmetall an beispielsweise Scheideanstalten verkauft. Verkaufspreise sind die Preise, zu denen man Edelmetall selbst einkauft. Zwischen diesen beiden Preisen befindet sich eine Spanne, welche sich aus Marge, Verwaltungskosten und Ähnlichem ergibt.

Tagespreis

Tagespreise nutzt die ESG innerhalb des Postankaufs. Jeden Morgen wird basierend auf dem aktuellen Börsenkurs der Preis je Edelmetall festgelegt. Zu diesem Preis werden dann an diesem Tag eingehende Materialien vergütet.

Begleitschreiben

Für den Postankauf ist ein ausgefülltes Begleitschreiben zusätzlich zum gelieferten Material nötig. In diesem Schreiben wird die gelieferte Menge und Form des Edelmetalls dokumentiert.

Anonymes Tafelgeschäft

Unter einem anonymen Tafelgeschäft versteht man ein Bargeldgeschäft vor Ort unter 2.000 € zu den aktuellen Preisen zum Zeitpunkt des Geschäftsabschlusses. Dieses findet anonym statt, da keine Daten des Käufers erfasst werden.

Anlagegold

Anlagegold ist Gold, welches mehrwertsteuerfrei gehandelt werden darf. Dafür müssen verschiedene Kriterien erfüllt sein. Goldbarren müssen ein von den Goldmärkten akzeptiertes Gewicht haben und zusätzlich einen Feingehalt von mindestens 99,5%. Goldbarren müssen mit Hersteller, Gewicht und Feingehalt gestempelt sein.

Münzen wiederum brauchen einen Feingehalt von mindestens 90%, um als Anlagegold zu zählen. Zudem müssen sie nach dem Jahr 1800 geprägt worden sein, in ihrem Ursprungsland gesetzliches Zahlungsmittel sein oder gewesen sein und üblicherweise zu einem Preis verkauft werden, der den Offenmarktwert ihres Goldgehalts um nicht mehr als 80% übersteigt.

ESG erneut von Kunden zum besten Edelmetallhändler gekürt

Auch in diesem Jahr zeichnet das Onlineportal BankingCheck.de in Kooperation mit dem Bewertungsdienstleister eKomi anhand positiver Kundenbewertungen die besten Anbieter und Produkte der Finanz- und Versicherungsbranche aus. Bereits zum fünften Mal erhält das Rheinstettener Unternehmen ESG Edelmetall-Service GmbH & Co. KG den begehrten eKomi & BankingCheck Award in der Kategorie „Edelmetallhändler“. Dominik Lochmann, Geschäftsführer der ESG, freut sich über den Preis: „Wir fühlen uns geehrt, dass wir mit 4,9 von 5,0 möglichen Punkten ein sehr gutes Ergebnis erzielen konnten. Wir nehmen dies jedoch auch als Motivation, unseren hohen qualitativen Standard und den Kundenservice stetig weiter zu optimieren.“

Überregional bekannt geworden ist die ESG durch ihre patentierten CombiBars, die sich weltweit zu einem Standardprodukt entwickelt haben. Seit 2011 vertreibt der Edelmetallhändler diese Tafelbarren. Das Besondere an dem Verbund aus 0,5-Gramm-, 1-Gramm- oder 1/10-Unze-Goldbarren ist, dass sie sich durch Sollbruchstellen problemlos und ohne Materialverlust per Hand in einzelne, kleinere Barren trennen lassen. Auf diese Weise liegen die Prägekosten unter dem Preis für kleinere, herkömmliche Stückelungen. Zudem gestaltet sich eine spätere Veräußerung aufgrund der flexiblen Größen leichter als bei anderen Goldbarren.

Altersvorsorge in Krisenzeiten – Vermögen zuverlässig absichern

Corona-Krise, Inflation und Krieg in der Ukraine – turbulente Ereignisse und steigende Preise verunsichern Sparer zunehmend. Hinzu kommt: Die Rente gilt momentan keinesfalls als sicher. Wie lässt sich in ungewissen Zeiten also am besten für die Zukunft vorsorgen? „Zurzeit investieren viele Deutsche vermehrt in Gold, da es hohen Inflationsraten standhält und eine stabile Wertanlage in Krisenzeiten darstellt“, weiß Dominik Lochmann, Geschäftsführer der ESG.

Gold als bewährtes Zahlungsmittel
Anders als beispielsweise Aktien wirft Gold keine regelmäßigen Renditen ab und dient aufgrund dessen in erster Linie als Absicherung des eigenen Vermögens. Da es auf der Welt nur ein begrenztes Vorkommen des Edelmetalls gibt, lässt es sich nicht unendlich vermehren und ist so vor großem Wertverlust geschützt. Folglich stellt Gold ein stabiles Zahlungsmittel dar – ganz im Gegensatz zu staatlichen Währungen. Für viele Menschen bildet das kostbare Edelmetall daher eine beliebte Möglichkeit der Altersvorsorge. Doch zu welchem Zeitpunkt sollten Anleger am besten investieren, um im Alter abgesichert zu sein? „Der Goldpreis stieg in den letzten Jahren immer dann am stärksten an, wenn die Kapitalmärkte großen Schwankungen unterlagen. Aus diesem Grund ist es ratsam, in einer Krise nicht in Panik zu verfallen und Gold zu sehr hohen Preisen zu kaufen. Stattdessen ist es sinnvoll, insbesondere während stabiler Marktverhältnisse regelmäßig in Edelmetalle zu investieren. Den Schwerpunkt sollten Anleger dabei auf Gold setzen, aber auch Silber, Platin und Palladium eignen sich hervorragend. Als grober Richtwert ist zu empfehlen, insgesamt 10 bis 20 Prozent des persönlichen Kapitals in Edelmetallen anzulegen“, meint Dominik Lochmann.

Flexibel investieren
Gold lässt sich in unterschiedlichen Formen erwerben. Bei einem physischen Kauf erhalten Anleger von einer Bank oder einem Edelmetallhändler reale Barren oder Münzen. Beim Kauf von sogenanntem Papiergold gibt es lediglich ein Zertifikat – der Besitz existiert somit nur auf dem Papier. Wer langfristig für seine Altersvorsorge anlegen möchte, erwirbt am besten physisches Gold, da es unabhängig von staatlichen Einflüssen einen bleibenden Wert behält. Entscheiden sich Anleger für diese Möglichkeit, bietet sich ihnen am Markt eine vielfältige Auswahl verschiedener Barren und Münzen. Die höchste Flexibilität generieren sogenannte CombiBars. „Hierbei handelt es sich um einen Verbund aus kleinen 0,5 g, 1 g oder 1/10 oz Goldbarren. Die 5 g, 10 g, 20 g, 1 oz, 50 g und 100 Gramm schweren Tafelbarren lassen sich durch Sollbruchstellen händisch und ohne Materialverlust in kleinere Stückelungen trennen. So können Anleger auf wirtschaftliche Veränderungen reagieren und jederzeit kleine Teile des Edelmetalls wieder verkaufen“, erklärt Dominik Lochmann. CombiBars eignen sich daher nicht nur für Menschen mit hohem Einkommen, sondern stellen ebenso eine zuverlässige Altersvorsorge für Investoren mit kleinem Budget dar.

Spitzenreiter in puncto Kundenzufriedenheit

ESG erneut als bester Edelmetallhändler ausgezeichnet
Jedes Jahr zeichnen das Onlineportal BankingCheck.de und der Bewertungsdienstleister eKomi die besten Anbieter und Produkte der Finanz- und Versicherungsbranche aus. Die Preisvergabe erfolgt auf der Grundlage der Kundenbewertungen der letzten drei Jahre. 2021 ging das „BankingCheck & eKomi LangZeitTest-Siegel“ in der Kategorie „Edelmetallhändler“ bereits zum vierten Mal an die ESG. Mit 4,9 von 5,0 möglichen Punkten bei 47.227 Kundenbewertungen erzielte das Unternehmen ein sehr gutes Ergebnis. „Wir freuen uns, dass unsere Kunden nach wie vor so zufrieden mit unserer Arbeit sind, und nehmen dies selbstverständlich als Anlass, unseren Service noch weiter zu optimieren“, betont Geschäftsführer Dominik Lochmann.

Sicherheit schenken – einzigartig und persönlich

Gold als Geschenk zu besonderen Anlässen
Für wichtige Anlässe wie eine Hochzeit, einen runden Geburtstag oder Konfirmation und Kommunion das passende Geschenk zu finden, stellt meistens keine leichte Aufgabe dar. Geldgeschenke gelten als wenig einfallsreich und verschwinden direkt im Portemonnaie, nur um später für den Einkauf im Supermarkt ausgegeben zu werden. Gutscheine verstauben jahrelang in der Schublade und werden häufig nie eingelöst. „Wer ein ausgefalleneres, aber dennoch wertiges Geschenk sucht, liegt mit einem Goldbarren auf jeden Fall richtig. Dieser stellt nicht nur eine Aufmerksamkeit für den Moment dar, sondern ein Investment für die Zukunft“, erklärt Dominik Lochmann, Geschäftsführer der ESG.

Mehr als ein Geschenk
Bei Gold handelt es sich um ein Geschenk mit langer Tradition. Schon seit Jahrtausenden begeistert das glänzende Edelmetall die Menschen und wird als Zeichen der Wertschätzung überreicht. Insbesondere in Form von Schmuck erfreut es sich großer Beliebtheit. Aber auch Goldbarren oder -münzen eignen sich als Geschenk, denn mit ihnen erhält der Beschenkte mehr als den reinen Wert des Edelmetalls: finanzielle Sicherheit. „Bei staatlichen Währungen lässt die Kaufkraft des Geldes durch Inflation oftmals nach. Gold hingegen stellt auch in Krisenzeiten eine stabile Alternativwährung dar“, weiß Dominik Lochmann. Während Geld in der Regel einfach ausgegeben wird, bewahrt der Beschenkte Gold oftmals als Investment auf und erinnert sich somit auch noch Jahre später an den Schenkenden. Da es Goldbarren in den verschiedensten Größen gibt, ist für jeden Geldbeutel und Anlass das passende Geschenk dabei.

Personalisierte Barren
Wem ein einfacher Goldbarren zu unpersönlich ist, der kann sein Geschenk mithilfe von Gravuren individueller gestalten. Dabei lassen sich nicht nur Widmungen, sondern auch verschiedene Motive gravieren. „Wir verwenden für alle Gravuren eine sogenannte Ritzgravurmaschine. Diese trägt das Material nicht ab, sondern verdrängt es lediglich. So entsteht kein Material- und damit auch kein Wertverlust“, erklärt Dominik Lochmann. Aber nicht nur Gold, sondern auch andere Edelmetalle eignen sich als Geschenk und Geldanlage. Wer es ausgefallener mag, verschenkt zum Beispiel Silber als sogenannte 3D-Motivbarren in verschiedenen Formen wie Herzen, Kreuzen oder Hufeisen. „Wir bieten beispielsweise auch eine Pommesgabel und einen Eislöffel aus Silber, die ebenfalls graviert werden können. Diese sind besonders beliebt als kleines Gastgeschenk bei Hochzeiten“, verrät Dominik Lochmann.

Schnäppchenjagd auf Edelmetalle?

Wie sich die Mehrwertsteuersenkung auf Edelmetallpreise auswirkt
Im Zuge des aktuellen Konjunkturpakets sinkt die Mehrwertsteuer ab 1. Juli bis Ende des Jahres von 19 auf 16 Prozent. Der ermäßigte Steuersatz wird von 7 auf 5 Prozent reduziert. Inwiefern auch Edelmetallkäufer von der gesenkten Steuer profitieren können, weiß Dominik Lochmann, Geschäftsführer der ESG.

„Viele Verbraucher fragen sich nun, ob sie durch die gesenkte Mehrwertsteuer günstiger Edelmetalle kaufen können. Die ESG wird den Steuervorteil grundsätzlich 1:1 an die Kunden weitergeben. Da der Kauf von Anlagegold in Deutschland bereits von der Mehrwertsteuer befreit ist, werden sich die neuen Maßnahmen allerdings nicht auf den Preis von Goldbarren oder Anlagemünzen auswirken. Anders sieht es bei sogenannten Weißedelmetallen wie Silber, Platin oder Palladium aus. Wer Edelmetallbarren aus diesen Materialien kauft, profitiert ab Juli von dem reduzierten Mehrwertsteuersatz von 16 Prozent. Viele beliebte Silbermünzen wie die australische Kookaburra oder die kanadische Maple Leaf werden von Händlern aus Nicht-EU-Ländern bezogen und unterliegen somit der etwas komplizierteren Differenzbesteuerung. Hier wird der Steuersatz durch die aktuellen Maßnahmen um 2 Prozent reduziert. Grundsätzlich sinken die Steuern für Weißedelmetalle also zwischen 2 und 3 Prozent. Allerdings entsprechen diese Werte aktuell fast den normalen Tagesschwankungen der Preise. Ich gehe deshalb nicht davon aus, dass die Senkung der Mehrwertsteuer in unserer Branche für viele neue Kaufanreize sorgt. Nichtsdestotrotz bietet sich Edelmetallkäufern insbesondere bei höherpreisigen Materialien wie Palladium durchaus die Möglichkeit, Geld zu sparen.“

ESG erneut zum besten Edelmetallhändler gewählt

Auch in diesem Jahr kürt das Onlineportal BankingCheck.de in Zusammenarbeit mit dem Bewertungsanbieter eKomi anhand von positiven Kundenbewertungen den besten Edelmetallhändler. Erneut gewinnt die ESG, die den begehrten BankingCheck Award nun bereits zum dritten Mal entgegennehmen durfte. „Selbstverständlich fühlen wir uns geehrt, dass unsere Kunden weiterhin so zufrieden mit unserer Arbeit sind und wir wieder gewählt wurden“ sagt Daniel Klee, Mitglied der ESG-Geschäftsleitung, verantwortlich für die Bereiche IT und Marketing und fährt fort: „Die mehr als 75.000 positiven Käuferbewertungen, weit über einhundert 5-Sterne-Rezensionen für unsere Apps und tagtägliche persönliche Rückmeldungen unserer Kunden, bestärken uns darin, dass sich unsere Bemühungen um den besten Service auszahlen“.