
Alter Goldschmuck und Silberbesteck
Manchmal schlummern wahre Schätze im Verborgenen – in einer Schublade, auf dem Dachboden oder tief im Schmuckkästchen. Vielleicht handelt es sich um Schmuck oder geerbtes Tafelsilber und Silberbesteck, welches über die Jahre in Vergessenheit geraten ist.
Oft erinnert man sich an solche Kostbarkeiten nicht mehr, bis der Moment kommt, an dem sie Platz für Neues machen dürfen. Spätestens bei Haushaltsauflösungen, innerhalb Sammlungen oder aus finanziellen Gründen tauchen diese Schätze wieder auf. Enthalten sie Edelmetalle wie Gold oder Silber – selbst nur anteilig – sollten sie keinesfalls einfach im Müll landen.
Tafelsilber Silberbesteck – Tradition trifft auf heutigen Zeitgeist
Silber war bereits vor Jahrhunderten ein beliebtes Material für festliche Tafeln, Geschirr und Besteck: leicht formbar, polierbar, formstabil und antibakteriell. Früher ein alltägliches Statussymbol, kommt es heute meist nur noch zu besonderen Anlässen zum Einsatz. Gründe dafür sind preisgünstigere, pflegeleichte Alternativen wie Edelstahl, veränderte Essgewohnheiten und der Aufwand des Polierens.
Beim Tafelsilber handelt es sich überwiegend um eine Silberlegierung mit 925/1000 Anteil Feinsilber – auch bekannt als Sterlingsilber – das 92,5% reines Silber enthält. Ältere Stücke weisen häufig geringere Silbergehalte von 800/1000 (80%) oder 835/1000 (83,5%) auf. Bei Messern bestehen die Klinge meist zur besseren Standhaftigkeit nicht aus Silber, sondern aus Stahl. Oft wird auf Tafelsilber eine Nickelschicht oder andere Beschichtungen aufgetragen, um das Anlaufen zu verhindern und die Farbe zu erhalten.
Versilbertes Besteck, häufig als Hotelsilber bezeichnet, besteht dagegen aus einem Kern aus Messing oder Tombak, der nur dünn mit Silber überzogen ist. Es lässt sich an Stempeln wie 60, 80, 83, 90, 100 oder 110 erkennen.
Da das Gewicht des Tafelsilbers nicht dem reinen Silberanteil entspricht, ermitteln wir beim Ankauf den tatsächliche Edelmetallgehalt. Wir kaufen Ihr Tafelsilber zu aktuellen Silberpreisen an und führen das enthaltene Silber zurück in den Rohstoffkreislauf – so erhält es ein neues Leben und Sie erhalten den passenden Gegenwert.
Schmuck – von echtem Gold bis zu Fälschungen
Beim Schmuck zählt vor allem der tatsächliche Edelmetallwert. Bei vergoldetem Schmuck ist der Goldanteil meist so gering, dass sich der Ankauf oft nur in größeren Mengen lohnt. Begrifflichkeiten wie „Amerik“, „Doublé“, „Walzgold“ oder „Rolled Gold“ deuten auf eine Vergoldung hin. Kleine Bauteile, wie Verschlüsse bei Uhren oder feine Schmuckkomponenten, sind oft ebenfalls nur vergoldet oder enthalten gar keine Edelmetalle.
Besondere Vorsicht ist bei Fälschungen geboten, beispielsweise beim sogenannten „Autobahngold“ – gefälschtem Goldschmuck, der ahnungslose Käufer, etwa an Autobahnraststätten, täuscht.
Wir prüfen sowohl die Echtheit als auch die genaue Zusammensetzung professionell – denn nicht jeder Stempel garantiert echten Wert. Enthält Ihr Schmuckstück Diamanten, kaufen wir diese ab 0,1ct ebenfalls an.
So läuft die Bewertung Ihrer Edelmetalle bei der ESG ab
Sie können uns Ihre Schmuckstücke oder das Tafelsilber bequem zusenden oder persönlich nach einer Terminvereinbarung vorbeibringen. Vor Ort erfolgt die Bewertung transparent und direkt vor Ihren Augen – ohne „Hinterzimmer“.
Zunächst führt unser Fachpersonal eine Sichtprüfung durch. Für eine präzise Analyse verwenden wir moderne Technik, beispielsweise ein Röntgenfluoreszenz-Gerät (RFA). Dieses hochpräzise Messinstrument bestrahlt Ihr Edelmetallstück mit Röntgenstrahlen, die die Atome im Material anregen. Diese senden charakteristische Echos – fluoreszierende Röntgenstrahlen – aus. Das RFA misst Menge und Art dieser Echos und ein angeschlossener Computer berechnet daraus in Sekundenschnelle die genaue Zusammensetzung, etwa den Anteil von Gold, Silber, Kupfer oder Nickel. So erkennen wir auch kleinste Legierungsanteile und Sie erhalten diese vergütet.
Nach der Bewertung erhalten Sie den Gutschriftsbetrag sofort in bar, per Barscheck oder als Überweisung auf Ihr Konto. Ihre alten Schätze werden so wieder Teil des Rohstoffkreislaufs – und Sie profitieren vom aktuellen Marktwert.
















