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Weltspartag 2025 – Sparen mit Edelmetallen

CombiBar Gold und Vreneli Goldmünzen

CombiBar Gold und Vreneli Goldmünzen

Seit 1924 wird jährlich am 30. Oktober der Weltspartag gefeiert, um das Bewusstsein für den sparsamen Umgang mit Geld zu stärken. Sparen ist so vielfältig wie die Ziele, die wir damit verfolgen – vom Urlaub über das Eigenheim bis hin zur Altersvorsorge.

Während das klassische Sparschwein und Sparbücher nach wie vor beliebt sind, haben sich auch alternative Formen etabliert. Physische Edelmetalle wie Gold gewinnen in diesem Zusammenhang an Bedeutung. Sie bieten nicht nur einen symbolischen Wert, sondern sind auch ein physisch greifbarer Vermögenswert, der seit Jahrhunderten für Stabilität steht.

Gold ist aufgrund seiner begrenzten Verfügbarkeit, der branchenübergreifenden Nachfrage und seines langfristigen Werterhalts eine sinnvolle Ergänzung für persönliche Anlageportfolios. Gold lässt sich auch unabhängig von Banken als Vermögensabsicherung erwerben und gilt als Schutz vor möglichen Wertverlusten in unsicheren Zeiten. Anstatt nur auf Zinsen und Dividenden zu setzen, können Sparer so von einem physischen Gut mit bleibendem Wert profitieren.

Wer regelmäßig und langfristig Edelmetalle erwirbt, baut Schritt für Schritt eine Absicherung für die Zukunft auf. Ob in kleinen Münzen oder als größere Barren – so passt sich die Sparstrategie jedem Budget an.

Der Weltspartag 2025 ist ein guter Anlass, Ihr persönliches Sparverhalten zu überprüfen und gegebenenfalls auf eine nachhaltige und wertbeständige Anlageform zu setzen. Es kann sich lohnen, Edelmetalle als Teil der eigenen Finanzstrategie in Betracht zu ziehen.

Goldmünzen statt Goldschmuck – Geschenke mit bleibendem Wert

Krügerrand Goldmünze 1/10oz in Geschenkverpackung

Krügerrand Goldmünze 1/10oz in Geschenkverpackung

Geburtstage, Hochzeiten, Weihnachten und andere Anlässe sind für viele eine Gelegenheit, Menschen zu beschenken. Oft fällt die Wahl zwischen Bargeld, Blumen und Gutscheinen auf Schmuck – oft sogar Ringe, Armbänder oder Ketten aus Edelmetall.

Goldschmuck kann eine schöne, emotionale Aufmerksamkeit darstellen und zu einem neuen Lieblingsstück werden. Wer jedoch ein zukunftsorientiertes Präsent mit Investmentcharakter verschenken möchte, das dennoch optisch ansprechend ist, für den sind Goldmünzen eine originelle Alternative.

Münzen aus Gold gelten als Wertanlage und können als Notgroschen fungieren oder zu einem späteren Zeitpunkt leicht weiterverkauft werden. Als Investmentgeschenk eignen sie sich somit besser als Goldschmuck, da dieser beim Wiederverkauf oft Abschlägen unterliegt – Aspekte wie Design, aktuelle Mode, Verarbeitungskosten und Zustand fallen hier ins Gewicht. Anlagemünzen hingegen sind zeitlos. Sie erhalten ihren Wert fast ausschließlich durch den Materialwert, welcher international gleichermaßen über den Goldkurs bestimmt wird.

Gründe, warum Goldmünzen als Geschenk sinnvoll sind

Es gibt verschiedene Gründe, die für Goldmünzen als Präsent sprechen. Zum einen sind Goldmünzen vergleichsweise wertstabil. Vor allem Bullionmünzen sind renommierte Anlageklassiker, deren Preis sich sehr stark am Goldkurs orientiert. Somit bieten sie auch in Krisenzeiten eine gewisse Sicherheit. Aber auch der Wert von Sammlermünzen aus Gold fällt nicht unter den Börsenpreis. Bei diesen Münzen kommt ein Aufschlag für Seltenheit, Herstellungstechnik oder originelle Optik hinzu, weshalb sie ihren Materialwert preislich in vielen Fällen übertreffen. Goldschmuck hingegen hat meist einen sehr viel höheren Aufschlag auf den tatsächlichen Goldwert, da Verarbeitung, Mode und Geschmack mit berücksichtigt werden.

Sowohl Goldschmuck als auch Goldmünzen können einfach wieder zu Geld gemacht werden. Beim Verkauf von Goldschmuck erhält man je nach Ankäufer lediglich die Materialkosten und Aspekte wie der Arbeitsaufwand werden nicht immer honoriert. Je nach Schmuckstück ist für Privatpersonen der Feingehalt auch ohne professionelle Analyse gar nicht einsehbar. Lediglich Schmuck mit einer entsprechenden Punzierung gibt einen Anhaltspunkt für den tatsächlichen Wert. Klassische Goldmünzen sind mit einem Gewicht und Feingehalt versehen – sozusagen zu gewissem Maß standardisiert. Sie gelten als Anlage und werden als solche gehandelt und angekauft. Die Ankaufspreise sind kursabhängig und können oft vorab online als erste Einschätzung eingesehen werden.

Goldmünzen sind teilweise bereits durch den Hersteller mit attraktiven Verpackungen versehen. Gerade Münzen in Sonderausführungen sind meist in thematisch gestalteten Designverpackungen platziert. Allerdings finden sich in unserem Sortiment verschiedenste Verpackungen – manche sogar personalisierbar – für jede Art von Münze. Passend verpackt wird auch aus einem schlicht-eleganten Klassiker ein aufregendes Geschenk.

Obendrein bieten Goldmünzen eine vielfältige Auswahl. Zum einen gibt es die beliebten Klassiker wie die Goldmünzen Krügerrand, Britannia, Maple Leaf oder Wiener Philharmoniker. Zum anderen finden Sie zu fast jedem Geschmack passende Motive – Münzen mit Tieren wie Panda oder Känguru, esoterische Themen wie Lunar-Tierkreiszeichen oder Abbildungen aus der Kultur und dem Unterhaltungssektor. Durch diese Vielfalt ist es möglich, für jeden eine emotionale, individuelle und persönlich passende Goldmünze als Geschenk zu wählen.

Zudem bieten viele Goldmünzen einen steuerlichen Vorteil. Anlagegoldmünzen, also Münzen, die nach 1800 geprägt wurden, offizielles Zahlungsmittel sind oder waren und mindestens einen Feingehalt von 90% Gold haben, werden ohne Mehrwertsteuer verkauft. Bei Goldschmuck hingegen fällt diese Steuer ganz herkömmlich an.

Anlässe für Goldgeschenke

Münzen lassen sich zu verschiedensten Anlässen verschenken. Goldmünzen sind in diversen Kulturen ein traditionelles Geschenk zur Hochzeit. Beispielsweise gibt es Münzen, die extra ein eingearbeitetes Loch haben, um sie bei mitunter türkischen Hochzeiten an das Brautkleid heften zu können. Bei südamerikanischen oder philippinischen Zeremonien werden sie meist gestapelt zu Geschenken beigelegt. Traditionsübergreifend möchten Gäste dem Brautpaar eine gewisse finanzielle Unterstützung und Vermögenssicherung für instabile Zeiten zukommen zu lassen.

Auch ein Geburtstag ist ein Anlass, zu dem gerne etwas Zukunftsorientiertes verschenkt wird. Aufgrund der Beliebtheit von Münzen als Geburtstagsgeschenk gibt es sogar Münzdesigns, die genau auf diesen Anlass abzielen. Münzen sind zudem eine schöne Möglichkeit, für ein neugeborenes Baby eine erste Sicherung der finanziellen Zukunft zu schaffen.

Goldmünzen eignen sich darüber hinaus dafür, Wertschätzung und Dank auszudrücken – sei es als Unternehmen gegenüber den eigenen Mitarbeitern oder als Privatperson für Familie und Freunde.

Goldmünzen vereinen also einen vergleichsweise stabilen Wert mit Ästhetik und einer breiten Motivauswahl. Verschenken Sie ein Präsent mit persönlicher Note und investieren Sie gleichzeitig in die Zukunft der für Sie wichtigen Menschen.

Das Jahr des Pferdes: Lunar III Münzserie – Gold, Silber und Platin im Fokus

Lunar III Münzen des Jahrgangs 2026 aus Gold, Silber und Platin

Die Lunar III Serie der Perth Mint präsentiert 2026 ihre neuen Motive. Die Münzen zählen zu den beliebtesten Anlagemünzen, die gleichzeitig auch Sammelcharakter besitzen. Der neue Jahrgang ist jetzt erhältlich – aus Gold, Silber und Platin. Die modernen Designs verbinden Tradition mit zeitgenössischer Prägekunst und bieten Anlegern sowie Sammlern eine interessante Möglichkeit, physische Edelmetalle zu erwerben.

Was ist die Lunar III Serie?

Die Lunar III Serie knüpft an die Tradition der chinesischen Tierkreiszeichen an. Jedes Jahr wird ein neues Tier dargestellt – 2026 ist es das Pferd. Die Münzen zeigen das jeweilige Tier mit sorgfältig gestalteten Motiven, die sich technisch und stilistisch an den hohen Prägestandard der Perth Mint anlehnen. Das macht sie zu gefragten Münzen unter Numismatikern und Anlegern.

Das Design der Lunar III 2026 – ausdrucksstark und lebendig

Das Design der Lunar III Münzen 2026 vereint kunstvolle Details mit einer starken Symbolik. Auf den Gold- und Platinmünzen zeigt das liebevoll gestaltete Motiv ein Pferd auf seinen Hinterbeinen in plastischer Prägung, die jeden einzelnen Muskel und die dynamische Bewegung des Tieres lebendig wirken lässt. Die wehende Mähne und der kraftvolle Ausdruck wecken eine besondere Faszination und spiegeln die Stärke und Freiheit des Wildpferds wider. Die Silbermünzen bestechen optisch durch zwei Pferde im Galopp, welche durch Höhen und Tiefen realistisch wirken. Durch ihre Bewegung verleihen sie dem Gesamtbild Lebendigkeit und Spannung. Gemeinsam transportieren die verschiedenen Ausführungen nicht nur filigrane Handwerkskunst, sondern auch die anmutige Geschichte und den Geist eines Jahres im chinesischen Lunarkalender – ein detailreiches Abbild, das Emotionen weckt und für viele mit dem entsprechenden Tierkreiszeichen Bedeutung hat.

Verfügbare Bullionausgaben und Stückelungen

2026 sind die Lunar III Münzen in verschiedenen Edelmetallen und Stückelungen erhältlich. Die Goldmünzen gibt es in den Größen 1/20oz, 1/10oz, 1/4oz, 1/2oz, 1oz, 2oz sowie 10oz. Ab der Größe von einer Unze verfügen die Motive über ein kleines Sicherheitsmerkmal, das Fälschungen vorbeugen soll. Aus Silber sind die Münzen in den Gewichten 1/2oz, 1oz, 2oz, 5oz, 1kg und 10kg verfügbar, wobei ab einer Unze ebenfalls eine Fälschungssicherung integriert ist. Die Platinmünze wird nur in der Größe von 1oz angeboten und ist ebenfalls mit einem Sicherheitsmerkmal versehen. Diese Vielfalt an Stückelungen ermöglicht es Anlegern und Sammlern, passend zum individuellen Budget einzusteigen oder ihre Kollektion gezielt zu erweitern.

Was bedeutet das für Anleger und Sammler?

Die Lunar III Münzen sind aufgrund ihrer Symbolik und Herstellungsqualität beliebt. Sie sind vergleichsweise wertstabil und stellen eine physische Form der Wertanlage dar, die in turbulenten Zeiten als eine Art Absicherung gelten kann. Für Anleger sind die Lunar III Münzen eine Möglichkeit, das Edelmetallportfolio zu diversifizieren – Gold, Silber und Platin in einem bekannten und etablierten Format. Die Flexibilität bei den Stückelungen erlaubt, auch mit kleineren Beträgen einzusteigen und dennoch eine Münze mit guter Verarbeitung und einem ansprechenden Motiv zu erwerben.

Sammler profitieren vom bekannten und jährlich wechselnden Motiv, das sich mit einer durchgehenden Thematik befasst und im Laufe der Jahre zu einer umfassenden Sammlung ausgebaut werden kann. Die gute Verfügbarkeit macht den Einstieg und Ausbau vergleichsweise unkompliziert.
Die Lunar III Münzen 2026 aus Gold, Silber und Platin sind frisch auf dem Markt und laden dazu ein, das Jahr 2026 mit einer weiteren wertvollen Münze zu ehren. Ob als Teil der privaten Edelmetallanlage oder zur Ergänzung einer Sammlung – die neuen Münzen bieten eine moderne und vergleichsweise zugängliche Option.

Bei Interesse können Sie sich jetzt über die aktuellen Varianten informieren oder direkt bestellen.

Kurantmünzen – geschichtsträchtige Goldanlage aus aller Welt

20 Franc Goldmünzen, Kurantmünzen

20 Franc Goldmünzen, Kurantmünzen

Kurantmünzen sind Münzen, deren Materialwert mindestens mit dem aufgeprägten Nennwert übereinstimmt oder diesen überschreitet. Kurantmünzen waren früher ein fester Bestandteil des täglichen Zahlungsverkehrs und wurden praktisch immer aus Gold oder Silber geprägt. Bereits im Altertum hatten Kurantmünzen eine sehr große Bedeutung, welche bis zum Ersten Weltkrieg anhielt.

Kurantmünzen gibt es aus Ländern der ganzen Welt – beispielsweise aus der Zeit der Lateinischen Münzunion. Die Lateinische Münzunion (LMU) war eine bedeutende monetäre Allianz, die 1865 gegründet wurde. Anfangs bestand sie aus Frankreich, Belgien, Italien und der Schweiz. Durch die Standardisierung von Gewicht, Feingehalt und Wert der Münzen wurde der Handel innerhalb der Mitgliedsländer erheblich erleichtert. Die Vision einer gemeinsamen Währungsunion trug dazu bei, wirtschaftliche Beziehungen zu stärken und den Alltag der Menschen zu vereinfachen.

Drei Szenen aus Europa im 19. Jahrhundert

Zuerst reisen wir nach Paris (Frankreich) im Jahr 1870: Ein geschäftiger Nachmittag am Quai des Orfèvres. Händler rufen ihre Waren aus, die Luft ist erfüllt vom Duft frischer Baguettes und geröstetem Kaffee. Monsieur Dupont, ein wohlhabender französischer Kaufmann, betritt ein elegantes Modegeschäft, um seiner Frau ein neues Kleid zu kaufen. Er wählt ein seidenes Gewand aus und begibt sich zur Kasse. Mit einem Lächeln zieht er eine glänzende, goldene Münze aus seiner Tasche – ein belgischer 20-Francs-Napoleon. Der Kassierer nimmt die Münze entgegen, prüft sie kurz und nickt zufrieden. Für Monsieur Dupont ist es selbstverständlich, dass die Münze akzeptiert wird; schließlich sind Belgien und Frankreich beide Mitglieder der Lateinischen Münzunion.

Fünfzehn Jahre später in Mailand (Italien) im Jahr 1885: In den geschäftigen Straßen nahe dem Dom drängen sich Menschen durch die Marktstände. Die Mittagssonne strahlt über die Stadt und beleuchtet die prächtigen Fassaden. Signora Lucia, eine italienische Bäuerin, die Käse und Wein verkauft, hat gerade einen guten Verkaufstag hinter sich. Ein Schweizer Tourist, Herr Müller, tritt an ihren Stand und zeigt auf einen der großen Parmesan-Laibe. Nachdem sie sich über den Preis einig geworden sind, zieht Herr Müller eine Schweizer 20-Franken-Goldmünze hervor und reicht sie Signora Lucia. Sie nimmt die Münze lächelnd entgegen, vertraut darauf, dass die Münze im gesamten Währungsraum der Münzunion akzeptiert wird. Dank der standardisierten Maße und Werte der Münzen kann sie problemlos damit umgehen und erhält von ihrer Bank den gleichen Wert in italienischen Lire zurück.

Schließlich geht unsere Reise nach Athen (Griechenland) im Jahr 1890: Die Akropolis thront majestätisch über Athen, während unten in den belebten Gassen des Plaka-Viertels das geschäftige Treiben seinen Lauf nimmt. Nikos, ein griechischer Gewürzhändler, feilscht mit einem spanischen Kapitän, der exotische Waren aus dem Orient gekauft hat. Der Kapitän, dessen Schiff im Hafen von Piräus vor Anker liegt, zieht eine goldene Münze aus seiner Geldbörse – eine spanische 20-Peseta-Münze. Nikos betrachtet die Münze kurz, bevor er nickt und sie in seine Kasse legt. Für ihn ist es ein alltäglicher Anblick, seit Griechenland der Lateinischen Münzunion beigetreten ist. Die gemeinsame Währungspolitik hat den Handel zwischen den Ländern vereinfacht und den Vertrauensaufbau zwischen den Händlern gestärkt.

Diese drei Szenen illustrieren die alltägliche Realität und die wirtschaftlichen Vorteile, die die Lateinische Münzunion im 19. Jahrhundert mit sich brachte und heute zählen diese Münzen zu den bekanntesten Kurantmünzen.

Kurantmünzen zu Anlagezwecken

Kurantmünzen dienen heute als beliebte Goldinvestmentform mit geschichtlichem und materiellem Wert. Weil sie fast ausnahmslos in hohen Auflagen geprägt wurden, sind Kurantmünzen auch heute noch problemlos zu erwerben. Üblicherweise werden diese alten Münzen nah am aktuellen Edelmetallspot gehandelt, was ein geringes Aufgeld und somit einen preislichen Vorteil bedeutet. Zu diesem Vorteil gesellt sich die Befreiung von der Mehrwertsteuer ab dem Jahr 1993 in Deutschland. Sie gilt für alle Kurantmünzen, welche nach 1800 geprägt wurden. Zudem müssen sie einen Feingehalt von mindestens 900 von 1000 Anteilen Gold aufweisen und als offizielles Zahlungsmittel gelten oder gegolten haben. Außerdem können nur Münzen mehrwertsteuerbefreit werden, welche maximal das 1,8-fache des Goldwertes kosten. Da es sich um Umlaufmünzen handelt, spielen der Zustand und die Prägequalität eine untergeordnete Rolle, solange sie nicht stark beschädigt sind und rein zu Anlagezwecken ohne Sammlerhintergrund erworben werden.

Entdecken Sie Kurantmünzen in unserem Onlineshop, oder informieren Sie sich über die LMU sowie Münzen aus der ganzen Welt in unserem Münzkatalog.

Kurantmünzen: Geldanlage mit historischem Charme

Goldmünze Vreneli

Goldmünze Vreneli

Wertvoll in der Vergangenheit, wertvoll für die Zukunft

Kurantmünzen, auch Umlaufmünzen genannt, stecken voller Geschichte, denn mit ihnen wurde schon vor vielen Jahren alltäglich gehandelt. Während sie früher in vielen Ländern als offizielles Zahlungsmittel dienten, erfreuen sie sich heute großer Beliebtheit bei Anlegern und Sammlern. „Im Gegensatz zum Euro entspricht der Wert von Kurantmünzen dem tatsächlichen Materialwert. Aus lukrativen Edelmetallen wie Gold oder Silber hergestellt, lässt sich mit den Umlaufmünzen das eigene Vermögen langfristig absichern“, erklärt Dominik Lochmann, Geschäftsführer der ESG.

Für Anleger und Sammler

Von historischen Persönlichkeiten über ikonografische Darstellungen bis hin zu kulturellen Sehenswürdigkeiten und altertümlichen Wappen – jede Münze erzählt ihre Vergangenheit und lädt den Betrachter auch dazu ein, in die faszinierende Welt des Münzsammelns einzutauchen. „Ihre zeitlose Eleganz und kulturelle Relevanz machen sie zu begehrten Sammlerstücken. Zugleich zählen Kurantmünzen aus Gold auch als steuerbefreites Anlagegold, sofern sie nach 1800 geprägt wurden. Sie sind deshalb für viele Investoren beliebte Vermögenswerte und dienen als krisenfeste Option meist zur Risikostreuung“, erläutert Lochmann. „Zur Vermögenssicherung mit Kurantmünzen eignen sich beispielsweise Schweizer Vrenelis, französische Franc-Goldmünzen oder auch britische Sovereigns. Denn aufgrund ihrer hohen Verfügbarkeit werden sie wie Anlagemünzen nah am Edelmetallpreis gehandelt.“

Handel mit standardisierter Goldwährung

Viele berühmte Kurantmünzen stammen aus der Zeit der Lateinischen Münzunion (LMU). „Mitte des 19. Jahrhunderts beschloss die LMU, zu der anfangs Frankreich, Belgien, Italien und die Schweiz gehörten, einen gemeinsamen Währungsraum mehrerer Länder in Zentraleuropa zu schaffen. In dem Zusammenhang einigte sich die LMU auf den Bimetallismus, also darauf, dass Kurantmünzen aus Gold und Silber als gesetzliche Zahlungsmittel galten“, erzählt Lochmann. Mit einem festen Wechselkurs sollte das standardisierte Währungssystem den grenzüberschreitenden Handel erleichtern. „Zwar ist ihre Zeit als Zahlungsmittel hierzulande inzwischen vorbei, doch als Wertanlage feiern die Umlaufmünzen mehr als hundert Jahre später eine regelrechte Wiedergeburt“, so der Geschäftsführer. „Diese hochwertigen und geschichtsträchtigen Münzen sind nicht nur eine Investition in Edelmetalle, sondern auch eine Investition in die Zukunft und das kulturelle Erbe zugleich.“

Schriften auf Münzen

1oz Silbermünze, Maple Leaf 2024

1oz Silbermünze, Maple Leaf 2024

Münzen tragen verschiedene Beschriftungen. Sowohl die Art der Anbringung, als auch die Positionierung kann hierbei variieren:

Generell haben alle Beschriftungen oder Zeichen auf einer Münze eine Funktion. Schriften dienen beispielsweise als Informationsquelle, als Sicherheitsmerkmal, als Angabe von Nenn- oder Materialwert oder als Dekorationselement. Die Beschriftungsvarianten sind wie folgt benannt und definiert:

Legende

Eine „Legende“ ist die Gesamtheit aller Schriftzeichen auf einer Münze.

Umschrift

Die „Umschrift“ ist eine Beschriftung, die dem Rand der Münze folgt. Sie umkreist also das Münzinnere. Beispielsweise ist die Nennung des Namens und aller Titel eines Münzherrn, welche das jeweilige Portrait umgibt, eine Umschrift.

20 Mark Goldmünze, Kaiserreich

20 Mark Goldmünze, Kaiserreich

Inschrift

Der Begriff „Inschrift“ ist sehr vielfältig. Er ist nicht völlig eindeutig festgelegt und es existieren verschiedene Auslegungen und Definitionen des Begriffs. In diesem Fall sprechen wir von Schriften oder Symbolen, welche in das Material einer Münze eingelassen wurden. Sie sind also vertieft angebracht worden. Diese Art der Beschriftung ist geschützt vor Kratzern oder komplettem Abtragen.

Ningaloo Eclipse, Silber, Randumschrift

Ningaloo Eclipse, Silber, Randumschrift

Aufschrift

Der Begriff „Aufschrift“ wird vielfältig verstanden. Neben der allgemeinen Definition, dass eine Aufschrift eine einfache Beschriftung eines Gegenstand ist, kann man sie auch als eine erhabene Beschriftung verstehen. Beispielsweise ist die Rede von einer „Aufschrift“ einer Münze, wenn sich die geschriebenen Zeichen von der Münzfläche abheben und sie haptisch spürbar sind.

Randschrift

Randschriften, auch Randumschrift genannt, sind Beschriftungen des Münzrands. Hierbei kann es sich um Worte, Buchstaben oder Symbole handeln, welche entweder vertieft oder erhaben auf den Münzrand aufgebracht wurden. Ursprünglich waren sie dazu da, das Beschneiden oder Befeilen und die damit verbundene Gewichtsreduktion von Münzen zu verhindern.

Vreneli, Goldmünzen, Randumschrift

Vreneli, Goldmünzen, Randumschrift

Mehr zu Beschriftungen von Münzen finden Sie auch hier.

Von einer britischen Zweigstelle zur Royal Canadian Mint

Maple Leaf Produkte der Royal Canadian Mint

Mit Standorten in Ottawa, Ontario und Winnipeg (Manitoba) ist die Royal Canadian Mint in drei Städten vertreten. Die RCM produziert Münzen für den kanadischen Handel und verwaltet das Münzsystem des Landes. Doch bekannt ist die Prägestätte aus Kanada auch für ihre Anlageprodukte, Sammlerstücke und Medaillen aus Edelmetallen. Die Royal Canadian Mint befindet sich im Besitz der kanadischen Regierung – doch dem geht eine lange Firmengeschichte voraus.

Im Januar 1908 gründete die britische Royal Mint eine Zweigstelle im kanadischen Ottawa. Direkt in der Eröffnungszeremonie wurde bereits die allererste Münze der neuen Prägestätte hergestellt – ein silbernes 50-Cent-Stück mit einem Bildnis von König Edward VII. Die kanadische Filiale der Royal Mint begann mit der Prägung von Silbermünzen, der Goldmünze Sovereign (1908 bis 1919) und Münzen, welche nicht aus Edelmetallen bestanden.

1931 wurde die Zweigstelle dann zur eigenständigen Royal Canadian Mint erklärt und die dazugehörigen Besitztümer gingen von England nach Kanada über. 1935 erschien der erste Silberdollar der Münzprägestätte, gestaltet von Emanuel Hahn. Diese Dollars erschienen bis 1967, 1968 wurde das Silber dann durch Nickel ersetzt. Die Silberdollars blieben allerdings parallel erhalten und werden weiterhin als Gedenkmünzen geprägt. Bis 1969 gehörte die Prägestätte zum kanadischen Finanzministerium und anschließend wurde sie als Crown Corporation betrieben, was sich bis heute nicht geändert hat.

Die Royal Canadian Mint erreichte durch die hohe Münzproduktion die Grenzen ihrer Kapazität. Bereits seit 1960 liefen Gespräche über eine Zweigstelle zwischen der Prägestätte und Regierungsvertretern. Erst 1971 wurde die Eröffnung in Winnipeg (Provinz Manitoba) entschieden und fünf Jahre später begann die Münzproduktion.

In den 70er Jahren stieg das Interesse der Privatanleger an Goldmünzen zur Geldanlage. Anfangs wurde der Bedarf fast ausschließlich durch die Krügerrand-Münze gedeckt. Doch 1979 folgte das kanadische Pendant: die Anlagemünze „Maple Leaf“ betrat den Markt. Zu Beginn wies sie einen Feingehalt von 99,9% Gold auf und somit lag ihre Reinheit über dm Feingehalt des Krügerrands. 1981 wurde der Goldanteil sogar nochmals angehoben. Seither bestehen Maple Leaf Münzen aus 99,99% Gold.

Die goldene Maple Leaf Anlagemünze gilt bis heute als Erfolg und an diesen wollte die Royal Canadian Mint 1988 mit dem silbernen Gegenstück anknüpfen. Als Canadian Silver Maple Leaf erschien die Silberanlagemünze zu einer Unze mit dem Feingehalt von 99,99%.

Besondere Münzen der Royal Canadian Mint

2007 stellte die kanadische Prägeanstalt mit ihrer, mittlerweile weltweit bekannten, Anlagemünze den damaligen Weltrekord der schwersten Goldmünze auf. Die Riesenmünze Big Maple Leaf hat ein Gewicht von 100kg bei einem besonders hohen Feingehalt von 999.99/1000 Gold, einen Nennwert von 1 Million Kanadischen Dollar und wurde nur sechs Mal geprägt.

Zu Beginn der 80er fasste die kanadische Regierung den Schluss, die 1-Dollar-Banknoten mit einer Münze zu ersetzen. 1987 war es dann soweit: Die neue 1-Dollar-Münze mit Goldfärbung und aufwendigem Design erschien. Zu sehen war ein Eistaucher (engl.: „loon“), zusammen mit dem Wortspiel „loony“ (engl.: „verrückt“, „verdreht“) kam der kanadische Dollar zu seinem Spitznamen „Loonie“. Dieser Name setzte sich durch und sogar in kanadischen Medien war vom Wechselkurs des „Loonie“ statt dem Kanadischen Dollar die Rede. Die Royal Canadian Mint sicherte sich 2006 die Rechte an dem populären Spitznamen.

Casa de Moneda de México – eine der weltweit ältesten und noch heute aktiven Prägestätten

Bereits 1535 wurde die Casa de Moneda de México gegründet. Ihren Ursprung hat die Prägestätte mit dem Münzzeichen OM in einem königlichen Erlass des damaligen Vizekönigs Antonio de Mendoza.

Die Casa de Moneda gilt als die erste und älteste Münzprägestätte des amerikanischen Kontinents und ist verantwortlich für die Herstellung der gesetzlichen Zahlungsmittel nach den Merkmalen und Stückelungen, die von der Bank von Mexiko und dem Kongress der Union festgelegt wurden. Dazu zählen auch Gold- und Silbermünzen für Anleger und Sammler.

Den Hauptsitz hat das Unternehmen in Mexiko-Stadt, geprägt wird aber bereits seit 1983 in San Luis Potosi. Heute ist die mexikanische Prägestätte vor allem für die Anlagemünze Libertad und die Pesos-Goldmünzen wie die 20 Pesos Goldmünze Aztekenkalender bekannt. Seit der Währungsreform 1904 gibt es in Mexiko den Goldstandard, daher haben Pesos-Goldmünzen seither einen Feingehalt von 900/1000. Zwischen 1921 und 1947 prägte die mexikanische Münzprägestätte die goldenen Centenarios. Sie zählen weltweit zu den ältesten Anlagemünzen aus Gold. Die 21,6 Karat Münzen wurden mit den Nennwerten 50 Pesos, 20 Pesos, 10 Pesos, 5 Pesos, 2,5 Pesos, 2 Pesos und 1 Peso hergestellt. Den Anlass zu den ersten Centenario-Münzen bot das hundertjährige Jubiläum der Unabhängigkeit von Mexiko.

50 Pesos Münze

Die Motivseite ziert die frontal abgebildete Siegesgöttin mit wehendem Tuch um ihre Hüfte und aufgespannten Flügeln. Mit dem rechten ausgestreckten Arm hält sie einen Lorbeerkranz hoch und im Hintergrund sind die mexikanischen Vulkane „Iztaccihuatl“ und „Popocatepetl“ abgebildet.

20 Pesos Goldmünzen

Die 20 Pesos Münze wird „Azteca“ genannt, da sie auf der Motivseite den runden Aztekenkalenderstein zeigt.

10 bis 1 Pesos

Die 10 Pesos Münzen sind dem Freiheitskämpfer „Miguel Hidalgo y Costilla“ (1753 – 1811) gewidmet. Sein Konterfei ziert die Münze. Hidalgo begann im Januar 1811 mit dem bewaffneten Freiheitskampf gegen die spanische Besatzungsmacht. Nach mehreren erfolgreichen Gefechten wurde er von den Spaniern gefangen genommen und am 16. September 1811 hingerichtet.

Münzen aus Mexiko im Sortiment der ESG. 

 

Münzen, Schmuck und vieles mehr – außergewöhnliche Edelmetallfunde weltweit

Auf der ganzen Welt sind außergewöhnliche Edelmetallfunde bekannt. Einige davon stellen wir nun in diesem Blogbeitrag vor.

Edelmetallfunde in Hoxne Hoard

30 Kilogramm Gold- und Silbermünzen wurden 1992 in der Nähe der Ortschaft Hoxne in England gefunden. Bekannt wurde der Schatz als „Hoxne Hoard“.
Ursprünglich war der Finder des Schatzes dabei, das Feld seines Freundes mit einem Metalldetektor nach einem verlorenen Hammer abzusuchen. Er fand jedoch mehrere Goldmünzen, Gebrauchsgegenstände und Silbermünzen. Daraufhin wurden die Behörden informiert und ein Team von Archäologen barg den Schatz. Der Fund entspricht einem heutigen Wert von etwa 3,8 Millionen Euro. 1,75 Millionen Pfund wurden an den Entdecker des Schatzes ausgezahlt. Ausgestellt wird der Schatz und der verloren gegangene Hammer im Britischen Museum.

Keltischer Edelmetallfund in der Schweiz

Mit annähernd 300 Münzen aus Silber ist der Fund bei Füllinsdorf der größte keltische Edelmetall-Hort in der Schweiz. Auf einer Fläche von etwa 50 Quadratmetern wurden die Münzen verstreut gefunden, man geht aber davon aus, dass sie ursprünglich um 80/70 v. Chr. zusammen vergraben wurden.  Mit sehr wenigen Ausnahmen besteht der Schatz aus einem Münztyp und dessen Varianten: den Kaletedou-Quinaren. Den Namen haben sie von ihrer Aufschrift im griechischen Alphabet KAΛETEΔOY (= Kaletedou). Es handelt sich hierbei um einen keltischen Personennamen, vermutlich eines gallischen Anführers. Die Kaletedou-Quinare stammen ursprünglich aus Ostfrankreich, sind aber auch in der Schweiz nicht untypisch.

Zufälliger Fund bei Wien

Bei Bahnbauarbeiten in der Nähe von Wien sind Archäologen auf eine Siedlung der Urnenfelderzeit gestoßen. Man legte Reste von Wohngebäuden, Speicherbauten und Wertstätten frei. Es wurden auch seltene Goldobjekte gefunden. Den Fundplatz datierte man in die Zeit um 1000 v. Chr. Gefunden wurden beispielsweise ein golddurchwirktes Textil, Goldschalen und –spiralen. Laut den Ausgräbern könnte es ein, dass viele der Gegenstände ursprünglich aus Nordeuropa stammen.

Goldener Haarschmuck in Deutschland

Der bisher älteste datierte Edelmetallfund in Südwestdeutschland wurde im Herbst 2020 bei der Ausgrabung eines frühbronzezeitlichen Frauengrabs im Kreis Tübingen entdeckt. Der Fund soll etwa 3.800 Jahre alt sein und ist in Südwestdeutschland eher selten. Im Grab wurde eine Frau bestattet, die als Grabbeigabe ein Spiralröllchen aus Golddraht bei sich hatte. Vermutlich wurde es als Haarschmuck verwendet. Das Gold enthält rund 20 Prozent Silber, weniger als zwei Prozent Kupfer sowie Spuren von Platin und Zinn. Diese Zusammensetzung legt eine natürliche Goldlegierung nahe, wie sie typisch ist für Gold, das aus Flüssen gewaschen wurde.

Gold im Laufe der Zeit – ein Einblick in die Geschichte des Goldes

Wegen der Beständigkeit, dem Glanz, der Seltenheit und seinem Wert wurde Gold in vielen Kulturen im Laufe der Zeit für Gegenstände, Währung und Schmuck verwendet. Bis heute hat es seinen Wert nicht verloren und spielt in der Industrie, als Investment und in der Schmuckherstellung eine wichtige Rolle.

Gold in der Urzeit und Frühgeschichte

Gold zählt zu den ersten Metallen, die von Menschen verarbeitet wurden. Die Goldgewinnung begann nachgewiesener Weise in der frühen Kupferzeit, es galt als gut zu verarbeiten und beständig.
Die Grabbeigaben aus Gold, welche im Gräberfeld von Warna in Bulgarien gefunden wurden, sind wohl die bislang ältesten Goldartefakte. Sie stammen aus der Zeit von 4600 bis 4300 v. Chr. Insgesamt sind mehr als 7.000 Goldobjekte aus dem 4. Jahrtausend v. Chr. innerhalb von Osteuropa bekannt. In Mittel- und Nordeuropa treten solche Gegenstände aus Gold vor allem im 3. Jahrtausend v. Chr. auf. Meist handelt es sich auch hier um Grabbeigaben, beispielsweise in Form von Schmuck.

Das Römische Imperium

Rom galt als Weltreich und benötigte sehr viel Gold, um das stetig wachsende Reich unterhalten zu können. Innerhalb weniger Jahrhunderte gelang es den Römern, alle Edelmetallvorkommen von Spanien über Britannien und Rumänien bis Kleinasien zu erobern und unter ihre Kontrolle zu bringen.
Durch Eroberungskriege brachten die römischen Feldherren das Edelmetall in ihr Reich. Unter Cäsar wurde es beispielsweise sogar unter dem Volk verteilt. Dieses schätzte ihn daher sehr und es kam so auch nicht zu Aufständen, als er sich zum Diktator ernennen ließ. Also profitierten auch Einzelpersonen vom Gold. Luxus und Dekadenz beherrschten Rom mehrere Jahrhunderte. Außer Gold konnte das Weltreich kaum eigene Güter vorweisen. Als die Edelmetallvorräte knapp wurden, fiel es zunehmend schwerer, das Reich zu unterhalten. Mit der schwindenden wirtschaftlichen Kraft verschwand auch zunehmend die militärische Stärke. Das Römische Reich zerfiel im 4. Jahrhundert nach Christus.

Gold in Europa und Amerika

Das Gold wurde zu einem maßgeblichen Grund für Kriege und Eroberungszüge. Die Vormachtstellung hatten in der Neuzeit die europäischen Seemächte Spanien, Portugal, England und Italien inne. Nach der Entdeckung Amerikas 1492 lockte der Goldreichtum von indigenen Völkern in Mittel- und Südamerika Eroberer an. Vor allem Spanien schickte Entdecker, die Gold nach Europa brachten. So wurde Spanien für eine Zeit lang zur reichsten Nation Europas. Die betroffenen Kulturen Amerikas wurden durch die Eroberer und durch eingeschleppte Krankheiten zerstört.

Der rein amerikanische Goldrausch begann im Jahre 1799 mit dem Fund eines 17 Pfund schweren Goldnuggets durch den 12-jährigen Conrad Reed in North Carolina. Dies wird oft als der größte Goldrausch der Geschichte bezeichnet. Jahre lang kamen immer mehr Menschen nach North Carolina, mit dem Ziel, hier ihr Glück in Gold zu finden. Ab 1848 häuften sich Goldfunde in Kalifornien und so versuchten nun auch immer mehr Menschen dort ihr Glück. Zu Beginn erfolgte der Abbau nur oberirdisch, 1825 entdeckte die Menschheit jedoch, dass Gold auch unterirdisch vorkommt. Der Abbau in Australien und Südafrika startete.

Auch heute wird in Australien und den USA noch Gold abgebaut. Dieses findet beispielsweise als Anlageprodukt, Industriegut oder Schmuck Verwendung.