Archiv der Kategorie: Goldmünzen

Münzen: Wie man sie dreht und wendet

Münze ist nicht gleich Münze – neben geläufigen Unterscheidungen, wie beispielsweise in Gold- oder Silbermünzen, kann man sie auch anhand ihrer Stempelstellung einteilen. Einmal in die Wendeprägung und einmal in die Kehrprägung. Dabei wird in der Ausrichtung von vorderen und rückseitigen Motiven zueinander differenziert.

Die ersten Münzprägungen, etwa aus dem 7. Jh. v. Chr., kannten keine Kehr- oder Wendeprägung. Damals wurde ein Tropfen Metall durch eine Stanzung mithilfe eines Meißels geprägt. Somit erhielt nur eine Seite der Münze eine Prägung. Bis zum Ende des 15. Jahrhunderts war dieser Vorgang Handarbeit. Das Gepräge beinhaltete damals bereits Motive sowie Schriften. Dies wurde beibehalten und ab 650 v. Chr. wurde die Münzprägung kunstvoller. In diesem Zusammenhang kam es auch zu beidseitigen Prägungen einer Münze mit verschiedenen Motiven. Die Kehr- und Wendeprägung waren Teil dieser Entwicklung.

Kehrprägung
Hält man eine kehrgeprägte Münze in der Hand, sodass das Vordermotiv aufrecht steht, dann kann man diese umkehren und auch die Rückseite ist dann aufrecht stehend. Hierfür dreht man die Münze um ihre vertikale Achse. Diese Art der Prägung ist beispielsweise beim Krügerrand, aber auch bei deutschen oder österreichischen Zahlungsmitteln, gebräuchlich.

Wendeprägung
Wendet man eine Münze mit aufrecht stehendem Vordermotiv, dreht sie also um ihre horizontale Achse und erhält dann auch eine aufrecht stehende Rückseite, ist sie wendegeprägt. Vor allem französische Münzen weisen diese Art der Prägung auf – hierzu zählen unter anderem die 20 Francs Goldmünzen „Napoleon III“, „Ceres“ sowie das Motiv „Marianne“ mit dem gallischen Hahn. Allerdings weisen auch andere Münzen diese Motivausrichtung auf, so zum Beispiel die Feingoldmünze „American Buffalo“. Hier stehen sich vorderseitig das Porträt eines Indianers und rückseitig ein nordamerikanischer Büffel gegenüber.

Warum Anleger in Krisenzeiten auf Gold setzen

Gold gilt als klassische Krisenwährung. Unsichere Märkte, wirtschaftliche Wendepunkte oder politische Konflikte lassen die Nachfrage nach dem Edelmetall regelmäßig steigen und treiben den Preis in die Höhe. Befürchten Investoren einen Einbruch der nationalen Währungseinheit, flüchten sie sich oftmals in sichere Anlagen. „Auch aufgrund der derzeitigen Corona-Krise wollen viele Menschen und Organisationen ihr Geld sicher investieren. Hinzu kommt, dass bei dieser pandemiebasierten Wirtschaftskrise die gesamte Welt und nicht nur einzelne Regionen betroffen sind. Dies und die coronabedingt niedrige Minenproduktion treibt den Goldpreis aktuell in Rekordhöhen“, erklärt Dominik Lochmann, Geschäftsführer der ESG.

Sicherheit in Krisenzeiten
Für viele Menschen stellt Gold eine Absicherung des Vermögens dar. Während oftmals Kapitalverlust in staatlichen Währungen droht und Spekulieren mit Aktien häufig eine lohnende, aber auch komplexe und riskante Anlageform darstellt, bietet physisches Gold den Vorteil eines tatsächlich greifbaren Gegenwertes. „Gold bewährt sich seit Jahrtausenden als Tausch- und Zahlungsmittel“, weiß Dominik Lochmann. In Krisen haben Anleger mithilfe des Goldes noch eine stabile Währung – und das unabhängig von Regierungen oder Banken. Dass es bei Gold zu einem abrupten größeren Wertverlust kommt, gilt als sehr unwahrscheinlich. „Nicht zuletzt aufgrund der weltweit starken Begrenztheit der Reserven behält das Edelmetall stets seinen Wert. Denn im Gegensatz zu staatlichen Währungen lässt es sich nicht endlos vermehren“, erklärt der Experte.

Kaufen oder Verkaufen?
Viele Anleger fragen sich bei den derzeitigen Rekordkursen, ob sie ihr Edelmetall verkaufen sollten. Die meisten nutzen Gold allerdings grundsätzlich nicht als Spekulationsobjekt, sondern zur Diversifizierung ihres Vermögens, als Notfallreserve sowie Altersvorsorge. Sie verkaufen ihr Edelmetall erst, wenn sie tatsächlich Geld benötigen, und nicht um spontan Kursgewinne zu realisieren. Ihre Devise lautet, unabhängig vom Kurs stetig Gold nachzukaufen. Wer sich hingegen sowieso früher oder später von seinen Barren trennen will, kann nun natürlich den hohen Goldpreis nutzen. „Auch einige reine Investmentkunden, die in den letzten Jahren aufgrund von fehlenden Anlagealternativen und auf niedrigerem Preisniveau eingestiegen sind, verkaufen nun einen Teil ihrer Bestände, zur Realisierung von Kursgewinnen“, erklärt Dominik Lochmann abschließend.

Sicherheit schenken – einzigartig und persönlich

Gold als Geschenk zu besonderen Anlässen
Für wichtige Anlässe wie eine Hochzeit, einen runden Geburtstag oder Konfirmation und Kommunion das passende Geschenk zu finden, stellt meistens keine leichte Aufgabe dar. Geldgeschenke gelten als wenig einfallsreich und verschwinden direkt im Portemonnaie, nur um später für den Einkauf im Supermarkt ausgegeben zu werden. Gutscheine verstauben jahrelang in der Schublade und werden häufig nie eingelöst. „Wer ein ausgefalleneres, aber dennoch wertiges Geschenk sucht, liegt mit einem Goldbarren auf jeden Fall richtig. Dieser stellt nicht nur eine Aufmerksamkeit für den Moment dar, sondern ein Investment für die Zukunft“, erklärt Dominik Lochmann, Geschäftsführer der ESG.

Mehr als ein Geschenk
Bei Gold handelt es sich um ein Geschenk mit langer Tradition. Schon seit Jahrtausenden begeistert das glänzende Edelmetall die Menschen und wird als Zeichen der Wertschätzung überreicht. Insbesondere in Form von Schmuck erfreut es sich großer Beliebtheit. Aber auch Goldbarren oder -münzen eignen sich als Geschenk, denn mit ihnen erhält der Beschenkte mehr als den reinen Wert des Edelmetalls: finanzielle Sicherheit. „Bei staatlichen Währungen lässt die Kaufkraft des Geldes durch Inflation oftmals nach. Gold hingegen stellt auch in Krisenzeiten eine stabile Alternativwährung dar“, weiß Dominik Lochmann. Während Geld in der Regel einfach ausgegeben wird, bewahrt der Beschenkte Gold oftmals als Investment auf und erinnert sich somit auch noch Jahre später an den Schenkenden. Da es Goldbarren in den verschiedensten Größen gibt, ist für jeden Geldbeutel und Anlass das passende Geschenk dabei.

Personalisierte Barren
Wem ein einfacher Goldbarren zu unpersönlich ist, der kann sein Geschenk mithilfe von Gravuren individueller gestalten. Dabei lassen sich nicht nur Widmungen, sondern auch verschiedene Motive gravieren. „Wir verwenden für alle Gravuren eine sogenannte Ritzgravurmaschine. Diese trägt das Material nicht ab, sondern verdrängt es lediglich. So entsteht kein Material- und damit auch kein Wertverlust“, erklärt Dominik Lochmann. Aber nicht nur Gold, sondern auch andere Edelmetalle eignen sich als Geschenk und Geldanlage. Wer es ausgefallener mag, verschenkt zum Beispiel Silber als sogenannte 3D-Motivbarren in verschiedenen Formen wie Herzen, Kreuzen oder Hufeisen. „Wir bieten beispielsweise auch eine Pommesgabel und einen Eislöffel aus Silber, die ebenfalls graviert werden können. Diese sind besonders beliebt als kleines Gastgeschenk bei Hochzeiten“, verrät Dominik Lochmann.

Deutsches Naturgold in R(h)einform

Flussgold ist ein erstaunlicher und zugleich faszinierender Schatz, der von deutschen Flüssen wie Rhein, Elbe oder Isar transportiert wird. Selbst in naturbelassener Form verfügt das Naturgold bereits über einen Feingehalt von mindestens 22 Karat. Die enthaltenen Fremdpartikel stellen jedoch keinen Makel dar. Sie erzählen stets eine Geschichte, verleihen dem Gold eine besondere Färbung und einen einzigartigen Charakter.

Das Gold findet sich in der Regel nicht in Form von großen Nuggets, sondern als sehr kleine, abrundete Mini-Klümpchen, feine Flitter oder gar Goldstaub. Je nach Größe werden für einen Gramm des wertvollen Edelmetalls circa 30.000 bis 50.000 Flitter benötigt. In einer Tonne Sand oder Kies aus dem Rhein sind beispielsweise nur 0,01g bis 0,05g des seltenen Naturgoldes enthalten. Die kleinen Flussgoldflitter werden in Deutschland meist als Nebenprodukt beim Kiesabbau gewonnen. In bereits vorhandene Filtersysteme werden hierfür zusätzliche Membranen eingebracht. So können selbst kleinste Goldpartikel aufgefangen werden.

Eine gezielte und gleichermaßen gewinnbringende Förderung ist heutzutage nicht denkbar. Entsprechend ist die Verfügbarkeit von Flussgold sehr gering. Es wird keinesfalls mit Gold herkömmlicher Herkunft oder gar Altgold vermischt, sondern streng separat gehalten. So können ganz besondere Produkte wie in aufwendiger Handarbeit gefertigte Medaillen und Barren oder bedeutungsvoller Schmuck entstehen.

Goldinvestment mit gutem Gewissen?

In Zeiten des Klimawandels stehen Umweltschutz und Nachhaltigkeit bei vielen Verbrauchern hoch im Kurs. So verzichten sie beispielsweise auf Plastikverpackungen und bevorzugen vermehrt regionales Bio-Gemüse. Doch nicht nur bei Nahrungsmitteln spielt die Umweltbilanz der Produkte eine wichtige Rolle. Auch der Abbau von Gold, das zu Schmuck, Münzen oder Barren weiterverarbeitet wird, geht oftmals auf Kosten der Natur. Dominik Lochmann, Geschäftsführer der ESG, erklärt, welche umweltbewussten Alternativen Interessenten zur Verfügung stehen.

Nachhaltige Varianten des beliebten Edelmetalls
„Inzwischen können sich umweltbewusste Kunden auch für nachhaltiges Gold entscheiden und zum Beispiel zwischen Schmuck und Barren aus Recyclinggold oder sogenanntem Responsible-Gold wählen. Letzteres wird unter erheblich besseren Bedingungen abgebaut als Gold herkömmlicher Herkunftsdokumentation. Dabei überwacht ein unabhängiger Auditor regelmäßig alle Schritte des Arbeitsprozesses. So lässt sich sicherstellen, dass das Edelmetall nicht aus Konfliktregionen stammt, die Menschenrechte vom Minenbetreiber eingehalten werden und keine Kinderarbeit stattfindet. Außerdem schonen der geringere Einsatz von Chemikalien und ein verminderter CO2-Ausstoß die Umwelt. Recyclinggold bietet eine andere nachhaltige Alternative. Dafür schmelzen Scheideanstalten Altgold in Form von Zahnfüllungen, ungeliebten Schmuckstücken oder Elektroschrott ein und verwerten es erneut. Gold lässt sich per Elektrolyse von anderen Stoffen trennen und immer wieder auf einen Feingehalt von 999,9 hochraffinieren. Dieses Recycling schont die Umwelt, denn es verbraucht weitaus weniger Energie und Ressourcen als der Abbau in Minen. In einer Schublade voller ausgedienter Handys alter Bauweise befindet sich beispielsweise vergleichbar viel Gold wie in einer Tonne Erz. Wer sich für nachhaltigen Schmuck oder Barren entscheidet, schont die Umwelt, ohne Qualitätsunterschiede befürchten zu müssen. Gold ist Gold. Derzeit machen Recyclinggold und Responsible-Gold nur einen Bruchteil aller Goldkäufe aus, aber die Nachfrage steigt.“

Gold- und Silbermünze Australia’s Most Dangerous – Redback Spider, 1oz, 2020

Die australische Münzprägeanstalt „Royal Australian Mint“ (RAM) legt in Kooperation mit der LPM zum ersten Mal die 1-Unzen-Gold- und Silbermünzen Redback Spider der Anlagemünzenserie „Australia’s Most Dangerous“ auf. Die Goldmünze Redback Spider ist weltweit auf nur 250 Stück und die Silbermünze auf nur 25.000 Stück limitiert. Der Feingehalt beträgt 99,99% Feingold bzw. 99,9% Feinsilber und das Feingewicht beläuft sich auf eine Unze bzw. 31,1 Gramm. Als offizielles Zahlungsmittel Australiens entspricht der Nennwert der Goldmünze 100 AUD und bei der Silbermünze 1 AUD.

Die Vorderseite beider Münzen zeigt das von Jody Clark gestaltete Abbild Ihrer Majestät, Königin Elizabeth II., sowie den Nennwert und das Prägejahr 2020. Auf der Rückseite ist eine Rotrückenspinne abgebildet, die sich an einem Faden herablässt. Im unteren Drittel der Münze ist der Name „REDBACK SPIDER“ in das Netz der Spinne eingelassen. Am rechten oberen Rand stehen das Feingewicht sowie der Feingehalt.

Die Redback Spider oder Rotrückenspinne kommt ursprünglich aus Australien und gehört zu der Gattung der „Echten Witwen“. Markantestes Merkmal der Spinne sind die namensgebenden roten Streifen auf dem Rücken. Die Rotrückenspinne, deren Gift für einen Menschen durchaus lebensgefährlich sein kann, zählt zu den giftigsten Spinnen Australiens.

Die weibliche Spinne erreicht eine Körperlänge zwischen 10 und 12 mm, wohingegen die männliche Spinne mit 3–4 mm wesentlich kleiner ist. Mit 3–4 Monaten ist die Rotrückenspinne geschlechtsreif. Im Labor können in 16 Wochen bis zu 2.500 Jungtiere hervorgebracht werden. Die Spinne ernährt sich vorwiegend von geflügelten Insekten, Weberknechten und kleineren Eidechsen. Das Opfer wird durch einen Biss getötet. Dabei wird ein Verdauungsenzym injiziert, durch welches sich das Opfer von innen her auflöst. Das Beutetier wird später durch die Spinne ausgesaugt. Die Spinne ist sehr giftig, wobei sich die Zahl der Bisse mit Todesfolge seit Beginn der Aufzeichnung, dank eines bestehenden Gegenmittels, auf nur 13 nachgewiesene Fälle beläuft.

Goldmünze „20 Euro Wanderfalke 2019“ 1/8oz

Goldmünzserie „Heimische Vögel“

Die Nachfolger der erfolgreichen Goldmünzenserie „Deutscher Wald“ sind die „Heimischen Vögel“, bestehend aus insgesamt sechs Münzen. Bereits im Jahr 2016 wurde die Goldmünze  Nachtigall geprägt. 2017 der Pirol, 2018 der Uhu, 2019 der Wanderfalke. Im Jahr 2020 wird der Weißstorch kommen und zuletzt wird der Schwarzspecht aufgelegt. Damit setzt das Bundesministerium der Finanzen die Ausgabe von deutschen Euro-Goldmünzen mit einer naturbezogenen Thematik fort. Die Münzen werden von allen fünf Münzprägestätten (Berlin, Hamburg, Karlsruhe, München, Stuttgart) in Deutschland geprägt.
Die Goldmünzen haben jeweils einen Feingoldgehalt von 999,9 und ein Gewicht von 3,89g, was einer 1/8oz entspricht.

Goldmünze „20 Euro Wanderfalke 2019“ 1/8 oz

Der Wanderfalke (Falco peregrinus) gehört zur Familie der Falken und zählt zu den größten Vertretern seiner Familie. Als Kosmopolit war er in nahezu allen Kontinenten vertreten. Im Jahr 1970 war sein Fortbestand drastisch bedroht und er war in großen Teilen der Welt nahezu ausgestorben.
Im Jahr 1971 wurde der Wanderfalke vom „Deutschen Bund für Vogelschutz“ (heute NABU) zum ersten „Vogel des Jahres“ berufen, um auf die drohende komplette Ausrottung des Wanderfalken aufmerksam zu machen.

Einer der wesentlichen Gründe für den Bestandsrückgang war der Einsatz von DDT (Dichlordiphenyltrichlorethan) in der Landwirtschaft. Die Auswirkungen des Insektizids, auch auf die Vogelwelt, waren dramatisch. Das DDT reicherte sich am Ende der Nahrungskette an und deren Nahrungsaufnahme verursachte bei Greifvögeln die Produktion von Eiern mit viel zu dünnen Eierschalen. Dadurch zerbrachen die Eier noch vor dem Schlüpfen und das Vogelsterben hatte begonnen.

Zwischenzeitlich hat sich der Bestand des Wanderfalken, zumindest in weiten Teilen Europas wieder stabilisiert. In Deutschland gibt es mittlerweile wieder mehr als 600 Brutpaare.

Der Wanderfalke ist eines der schnellsten Tiere der Welt. Bei der Jagd kann er Geschwindigkeiten von bis zu 400 km/h erreichen. Er frisst fast ausschließlich kleine und mittelgroße Vögel. Dazu gehören Haustauben, Stare, Drosseln, Feldlerchen, Buchfinken und Rabenvögel. Der Wanderfalke ist ein Standvogel, der auch über den Winter in seinem Revier bleibt. Ab März legen die Weibchen die ersten Eier und brüten diese ca. 29 – 32 Tage.

Die Goldmünze 1/8oz Wanderfalke 2019 hat einen Durchmesser von 17,5mm und ebenfalls einen Feingehalt von 999,9. Das Gewicht der Goldmünze beträgt 3,89g. Der Münzrand ist geriffelt. Auf der Rückseite der Goldmünze ist der Wanderfalke auf einem Felsvorsprung abgebildet und im Hintergrund ist ein weiterer Wanderfalke abgebildet, der sich durch die Luft gleiten lässt. Das Motiv wurde durch Bodo Broschat entwickelt. Auf der Vorderseite ist, wie auf allen Münzen der Serie der Reichsadler, der Nennwert sowie das Prägejahr abgebildet.

Gold- und Silbermünze Australian Kangaroo, 1oz, polierte Platte, High Relief

Im Jahr 1986 legte die australische The Perth Mint erstmals die Goldmünze „Australian Nugget“ auf. Das erste Motiv erinnert an den legendären Fund des „Welcome Stranger“, das bisher weltweit größte gefundene Goldnugget. Bis ins Jahr 1989 wurden verschiedene Motive von populären Goldnuggets dargestellt. Aufgrund mangelnden Absatzes wurde das Motiv ab 1990 geändert und es wurde erstmalig das Rote Känguru als Motiv gewählt. Die Bullion Goldmünze hat sich seitdem zu einer sehr beliebten Münze entwickelt. Im Jahr 2016 legte die Perth Mint erstmals eine Silbermünze mit dem beliebten Motiv des „Australian Kangaroo“ auf. Seitdem entwickelte sie sich zu einer der beliebtesten Silbermünzen und steht in direktem Wettbewerb zu dem „Wiener Philharmoniker“, der sich zwischenzeitlich neben dem kanadischen „Maple Leaf“ und dem amerikanischen „Silver Eagle“ zum Marktführer entwickelt hat.

Im Jahr 2019 legt die Münzprägeanstalt Perth Mint zwei weitere außergewöhnlich schöne Gold- und Silbermünzen zu je 1oz, mit dem Motiv des roten Riesenkängurus auf. Die auf 500 Münzen limitierte Goldmünze „Australian Kangaroo“ polierte Platte, high Relief, hat ein Gewicht von 1oz und ein Feingehalt von 99,99% Gold. Die Silbermünze „Australian Kangaroo“ ist limitiert auf nur 10.000 Stück und hat ebenfalls ein Feingehalt von 99,99% Silber.

Auf der Rückseite beider Münzen ist ein sitzendes, rotes Riesenkänguru im australischen Outback abgebildet. Umrahmt wird es von der australischen Sonne sowie zwei für Australien typische Bäume. Über der anmutenden Landschaft ist die Aufschrift „AUSTRALIAN KANGAROO“ sowie das „P“ -Münzzeichen (Prägezeichen der Perth Mint) das Gewicht, der Feingehalt sowie das Prägejahr 2019 geprägt.

Die Vorderseite der Münze zeigt das von Jody-Clark gestaltete Abbild Ihrer Majestät, Königin Elizabeth II., das Gewicht, Feinheit, den Nennwert sowie das Prägejahr 2019.

Silbermünze Australian Kangaroo, SILVER GILDED EDITION, 1oz


Das rote Riesenkänguru
Neben dem Koala kann das Känguru zu den Wahrzeichen Australiens gezählt werden. Bei rund 65 Känguruarten, gehört das rote Riesenkänguru, mit bis zu 2 Metern Länge und einem Gewicht von bis zu 90 kg, zu den größten seiner Art. Die Beuteltiere sind auf dem gesamten australischen Kontinent zu Hause, mit Ausnahme der Küsten und des Südwestens von Australien. Das rote Riesenkänguru geht keine fortdauernde Beziehung mit dem anderen Geschlecht ein. Es kann aber vorkommen, dass sich bei Plätzen mit reichem Nahrungsangebot bis zu 1500 Tiere versammeln.

Wie bei Beuteltieren typisch, krabbelt das Baby, nach der Geburt in den Beutel und hängt sich an der Zitze fest. Bereits 2 Tage nach der Geburt paart sich das Känguruweibchen wieder. Der neue Embryo entwickelt sich bis zu einer Größe von ca. 85 Zellen und ruht bis das andere Jungtier den Beutel verlässt und wächst dann weiter.

Über die Herkunft des Namen „Kangaroo“ rankt ein Mythos. Angeblich stand James Cook bei einem seltsamen Tier und frug einen nebenstehenden Aborigine nach dem Namen des Tieres. Dieser antwortete ihm „Kangaroo“ was so viel wie „ich verstehe nicht“ bedeutete. Zwischenzeitlich wurde rausgefunden, dass es tatsächlich einen australischen Dialekt namens “Guuge Yimidhirr“ gibt, in dem das Wort „gang-oo-roo“ existiert.

Die limitierte (nur 5.000 Stück) Sammlersilbermünze „Australian Kangaroo, 1oz, SILVER GILDED EDITION“, besteht aus 99,99% Feinsilber und hat ein Gewicht von 1oz. Auf der Rückseite ist ein sitzendes, rotes Riesenkänguru im australischen Outback abgebildet, dass mit 24-karat vergoldet wurde. Umrahmt wird es von der australischen Sonne sowie zwei für Australien typische Bäume. Über der anmutenden Landschaft ist die Aufschrift „AUSTRALIAN KANGAROO“ sowie das „P“ -Münzzeichen (Prägezeichen der Perth Mint) das Gewicht und den Feingehalt sowie das Prägejahr 2019 geprägt.

Die Vorderseite der Münze zeigt das von Jody-Clark gestaltete Abbild Ihrer Majestät, Königin Elizabeth II., das Gewicht, Feinheit, den Nennwert 1CAD sowie das Prägejahr 2019.

Goldmünze Australian Koala 2019, Polierte Platte, High Relief

Der Koala ist eines der beliebtesten Beuteltiere Australiens und neben dem Känguru das am weitesten verbreitete Symbol Australiens. Der Koala wird 61 bis 81 cm groß und hat ein Gewicht zwischen 4 und 14 kg. In einigen Regionen Australiens ist das Beuteltier nahezu ausgestorben. Durch sein freundliches und an Teddybären erinnerndes Aussehen, steht der Koala in Australien für den Naturschutz.

Die Münze „Australian Koala“ wird bereits seit 2007 als Anlagemünze in Gold- und Silber von der Münzprägeanstalt Perth Mint herausgegeben. Jedes Jahr prägt die Perth Mint neben den Anlagesilber- und Goldmünzen auch stark limitierte Sammlermünzen. Die neueste Sammlerausgabe des „Australian Koala“ umfasst eine Goldmünze in zwei Ausführungen, jeweils 1oz oder 2oz, sowie eine Silbermünze zu 5oz. Die Auflage der Goldmünzen 1oz beläuft sich auf 500 Stück und die 2oz auf nur 150 Stück. Der Feingoldgehalt beläuft sich auf 99,99%. Die Auflage der Silbermünze 5oz beläuft sich auf 500 Stück und hat ebenfalls einen Feingehalt von 99,99% Feinsilber.

Auf der Rückseite jeder Münze ist ein Koala abgebildet. Das Prägejahr 2019 zeigt den Koala auf dem Ast eines Eukalyptusbaums sitzen. Das Design der jährlich wechselnden Münze enthält die Aufschrift „AUSTRALIAN KOALA“, das „P“ -Münzzeichen (Prägezeichen der Perth Mint) das Gewicht und den Feingehalt sowie das Prägejahr 2019.

Auf der Vorderseite ist das Bildnis der Königin Elizabeth II sowie der Nennwert abgebildet. Die Goldmünzen werden in einer repräsentativen Holzschatulle verkauft.

Die Besonderheit der Silbermünze ist die konkave Prägung wodurch das Abbild des Koalas besonders hervorgehoben wird. Die Münze wird in einer repräsentativen Designverpackung geliefert.