Silbermünze 1oz "Panda" 2011 (China)
Auch 2011 setzt sich die Silbermünzserie der chinesischen Pandas auf 1oz mit einem neuen Motiv der drolligen schwarz-weißen Bären fort. Dieses Mal ist es ein ausgewachsenes Tier, das sich einem Jungtier nähert. Anhand des Hintergrunds ist zu mutmaßen, dass sie sich in einem Bambuswald befinden – der natürlichen Heimat der chinesischen Nationaltiere.
Die Pandas sind auf einem Feld blanker Münzfläche abgebildet, wo das ältere Tier auf allen Vieren angelaufen kommt und dabei vom Jungtier auf der rechten Seite mit der Nasenspitze angestupst wird. Der Rest der Münze besteht aus plastischeren, bei Lichteinfall dunkler ausfallenden Ebenen: einer hintergründigen Wand aus hochgewachsenem Bambus sowie einer darüberliegenden Blattkrone, die sich nochmals am unteren Münzrand spiegelt. Am unteren Münzrand ist außerdem der Feingehalt von 999 Tausendstel Anteilen Silber eingetragen, über dem mittigen Motiv stehen 10 Yuan als Nennwert der Münze. Auch die Tiere selbst bilden das Verhältnis aus hell und dunkel ab – so glänzen die Stellen, die in der Realität weiß wären, hier je nach Betrachtungswinkel hell.
Die Kehrseite der Münze zeigt innerhalb eines breiteren Randes, auf dem neben dem Ausgabejahr in chinesischer Schrift "Volksrepublik China" zu lesen ist, ein zweites Motiv. Dieses gestaltet sich als Tempelbau im Stil einer buddhistischen Stupa mit dreistufigem Dach. Genauer gesagt handelt es sich dabei um die Erntegebetshalle des bekannten Himmelstempels aus Chinas Hauptstadt Peking. In seiner heutigen, restaurierten Form existiert das Gebäude seit Ende des neunzehnten Jahrhunderts, wobei es ursprünglich bereits rund 400 Jahre zuvor errichtet wurde.
Pandas sind die zweifelsohne bekanntesten Vertreter der chinesischen Tierwelt, die sich in den Wäldern und Bergen Chinas Südostens heimisch fühlen. Sie sind außerdem für ihren Verzehr großer Mengen des Süßgrases Bambus bekannt, von dem sie bis zu 35kg pro Tag vertilgen und dafür über ein Dutzend Stunden rein mit der Nahrungssuche verbringen.