Silbermünze 10oz "Kookaburra" 2004 (Australien)
Auch die Ausgabe von 2004 der Münzserie "Australian Kookaburra" erscheint mit einem Gewicht von 10 Unzen und weist einen reinen Silbergehalt von 99,9% auf.
Die Szenerie des Motivs zeigt einen fliegenden Kookaburra im Hintergrund, während ein zweiter Vogel näher am Auge des Betrachters auf einem knorrigen Ast sitzt. Die bildliche Zusammensetzung wirkt dynamisch, da die Bewegungsrichtung des fliegenden Vogels diagonal durch das Bild führt. Federpartien und Körperhaltung der Kookaburras sind fein ausgearbeitet, auch die Holzstruktur weist subtile Prägedetails auf, die auf der großen Münzfläche besonders gut hervorstechen. Der äußere Münzrand trägt die Schriftzüge mit Serienname, Jahrgang und Feingehalt.
Die Wertseite der Münze präsentiert Elizabeth II. (Regentin Großbritanniens und des Commonwealth) mit einem Diadem auf dem Haupt, das eng an der Kopfform anliegt und die Betonung der Frisur stärkt. Das Abbild wurde von Ian Rank-Broadley, einem britischen Bildhauer, modelliert. Der breite Schriftkreis schafft eine ausgewogene Umrahmung am Rand und verweist mit Nennwert und Landesangabe auf die offizielle Gültigkeit der Münze (10 Australische Dollar).
Das lieblich-putzige Aussehen des Kookaburras täuscht: Er ist einer der effektivsten Jäger in der Welt der Eisvögel. Der kräftige Schnabel des Kookaburras ist ein Schlüssel zu seinem Erfolg als Räuber: Er fängt nicht nur Insekten, sondern auch kleine Säugetiere, Frösche und gelegentlich auch andere Vögel. Größere Beute wie Schlangen wird oft gegen harte Oberflächen geschlagen, um sie zu betäuben oder zu töten. Diese Technik verleiht dem Kookaburra eine bemerkenswerte Anpassungsfähigkeit als Jäger in seinem Revier.