Goldmünze "100 Euro 2019 - Magie des Goldes: Gold Mesopotamiens" (Österreich)
Die erste 100 Euro Goldmünze der neuen Serie "Magie des Goldes" führt uns nach Mesopotamien, auch Zweistromland genannt, das Land, durch das Euphrat und Tigris fließen. In der mesopotamischen Hochkultur war der Besitz des Edelmetalls mit höchstem Ansehen verbunden. Gold musste von den Händlern an die Herrschenden und die Tempel abgeliefert werden. Es war den Mächtigen und den noch Mächtigeren vorbehalten: den Göttern. Man bezog das Gold vor allem aus Ägypten, von dem man glaubte, es liege dort auf der Straße.
Auf der Münze begegnen wir etwa dem sagenumwobenen König Nebukadnezar II., ca. 640 bis 562 v. Chr. Im Buch Daniel des Alten Testaments heißt es etwa, dass er eine riesige Goldstatue aufstellen ließ und seine Untergebenen anwies, sie kniefällig zu verehren.
Die andere Seite zeigt einen Stierkopf, die Nachahmung eines Details der "Goldenen Lyra von Ur".
Die "Magie des Goldes":
- 2019: Das Gold Mesopotamiens
- 2020: Das Gold der Pharaonen
- 2021: Der Goldschatz der Inka
- 2022: Das Gold der Skythen
- 2023: Das goldene Indien
- 2024: Das Gold Chinas
Auflage 2019: 20.000 Stück