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Reichsgoldmünzen aus dem Deutschen Kaiserreich weisen spannende Kopfseiten mit Porträts unterschiedlicher Monarchen aus Herzogtümern, Königreichen und Fürstentümern auf. Beispiele sind die Könige von Bayern (Ludwig II. und Otto) oder die Großherzöge von Baden (Friedrich I. und Friedrich II.), sowie beispielsweise der erste Deutsche Kaiser Wilhelm I. aus Preußen. Auch Stadtwappen wie Hamburg oder Lübeck prägen den Charakter der Goldmünzen.
Die Münzen unterscheiden sich zum einen durch Prägejahrgänge, die Porträts unterschiedlicher Monarchen, verschiedene Wappen, diverse Prägestätten und die Ausgestaltung der Rändelung sowie der Wertseiten. Zum anderen unterscheiden sie sich durch unterschiedliche Nennwerte und entsprechende optische Merkmale. So haben 5 Mark Münzen zum Beispiel eine glatte Randkante, 10 Mark Münzen verzierte Arabesken als Randmuster und 20 Mark Münzen zeigen den Schriftzug "GOTT MIT UNS" am Rand.
Seltene Jahrgänge, Ausführungen wie Polierte Platte und Münzen in besonders gutem Zustand sind bei Sammlern vor allem begehrt. Besonders gefragt sind beispielsweise die 5 Mark Reichsgoldmünzen, die ausschließlich in den Jahren 1877 und 1878 geprägt wurden. Diese gelten als vergleichsweise rar. Ein weiteres Beispiel ist die 20 Mark Münze aus Sachsen Coburg Gotha von 1872 mit Herzog Ernst II.
Allerdings haben alle Kurantmünzen aus dem Deutschen Kaiserreich einen historischen Charme und viele Sammler möchten beispielsweise alle Münzen eines Gebietes, eines Herrschers oder eines Jahrgangs sammeln.
Die Reichsgoldmünzen verkörpern den Wandel und die Vielfalt des Deutschen Kaiserreichs zwischen 1871 und 1918. Die verschiedenen Herrscherporträts spiegeln die föderale Struktur wider, während die Münzen im Alltag als gängiges Zahlungsmittel dienten. Die widerstandsfähige 900/1000 Goldlegierung unterstreicht dabei den Anspruch auf Langlebigkeit und praktische Alltagstauglichkeit.
Die Kaiserreichmünzen wurden in verschiedenen Prägestätten in ganz Deutschland hergestellt. Die Herkunft der Münzen wurde in Form eines Buchstabens als Prägezeichen innerhalb der Prägung festgehalten. Die Prägestätten waren:
Die Goldmünzen des Deutschen Kaiserreichs gehören zu den faszinierendsten Sammelgebieten der deutschen Numismatik. Zwischen 1871 und 1915 entstanden zahlreiche Ausgaben unterschiedlicher Königreiche, Herzogtümer, Großherzogtümer und Hansestädte, die heute nicht nur wegen ihres Goldgehalts, sondern vor allem aufgrund ihrer geschichtlichen und gestalterischen Vielfalt geschätzt werden. Wer historische Kaiserreich Goldmünzen kaufen oder gezielt seltene Varianten für die eigene Sammlung auswählen möchte, findet im modernen Edelmetall- und Münzhandel, wie im ESG Onlineshop, ein breit gefächertes Angebot unterschiedlichster Jahrgänge, Prägestätten und Münzbilder.
Im Mittelpunkt vieler Sammlungen stehen die klassischen 5 Mark, 10 Mark und 20 Mark Goldmünzen des Kaiserreichs. Obwohl diese Münzen nach festen Gewichts- und Legierungsstandards geprägt wurden, existieren bei genauer Betrachtung zahlreiche Unterschiede. Diese können beispielsweise bei Motiven, Herrscherporträts, Randgestaltungen und bei Details des Reichsadlers auftreten. Gerade diese feinen Abweichungen in Kombination mit dem historischen Charme machen den besonderen Reiz beim Sammeln aus und sorgten dafür, dass sich über Jahrzehnte hinweg spezialisierte Sammelgebiete entwickelt haben. Bei Bedarf lassen sich Kaiserreichgoldmünzen in gutem Zustand der verschiedenen Jahrgänge online im Onlineshop der ESG bestellen und nach Hause liefern.
Beim Sammeln von Reichsgoldmünzen spielt der Zustand der Münzen meist eine entscheidende Rolle. Da die Münzen ursprünglich als Umlaufgeld verwendet wurden, weisen zahlreiche Exemplare typische Gebrauchsspuren auf. Gleichzeitig existieren gut erhaltene Münzen mit noch besonders scharf ausgeprägten Details, die unter Sammlern entsprechend gefragt sind. Charakteristisch sind unter anderem:
Gerade ältere Stücke mit authentischer Ausstrahlung und gutem Erscheinungsbild werden von vielen Sammlern oft bevorzugt. Münzen mit harmonischer Patina und gleichmäßigem Gesamtbild vermitteln häufig einen noch stärker historischen Eindruck und unterstreichen den ursprünglichen Charakter der Reichsgoldmünzen.
Ein besonderes Sammelthema innerhalb der Kaiserreich Goldmünzen sind die unterschiedlichen Darstellungen der regierenden Monarchen. Viele Herrscher wurden über lange Zeiträume geprägt, wodurch sich im Laufe der Jahre mehrere unterschiedliche Porträts ergaben. Bei lange regierenden Monarchen wie
lassen sich damit verbundene Unterschiede, mal subtiler, mal deutlicher im Erscheinungsbild erkennen. Teilweise wurden Herrscher mit dem Alter entsprechend zunehmend ausgeprägteren Gesichtszügen, verändertem Bartstil oder detaillierterer Uniform dargestellt. Dadurch entstanden innerhalb desselben Nennwerts und Landes mehrere interessante Varianten, die gezielt gesammelt werden können. Auch die freien Hansestädte Hamburg, Bremen und Lübeck nehmen eine Sonderstellung ein. Statt Herrscherporträts zeigen deren Goldmünzen traditionsreiche Stadtwappen, wodurch sie sich optisch deutlich von den monarchischen Ausgaben abheben. Sie besitzen in Kombination mit dem Reichsadler auf der Gegenseite im Prinzip eine doppelte Wappenseite.
Die Kehrseiten der Kaiserreichgoldmünzen werden vom markanten Reichsadler geziert. Obwohl das Grundmotiv einheitlich wirkt, existieren zahlreiche Unterschiede bei Größe, Proportion und Detailausführung. Sammler achten unter anderem auf:
Besonders im Vergleich von frühen und späteren Ausgaben lassen sich Veränderungen im Erscheinungsbild des Reichsadlers erkennen. Einige Münzen zeigen einen vergleichsweise kompakten Adler, während andere deutlich filigraner ausgeführt wurden. Solche gestalterischen Feinheiten machen viele Jahrgänge und Prägestätten besonders interessant. Innerhalb der 10 und 20 Mark Münzen wurden insgesamt 3 Versionen geprägt, jeweils zwei wurden von Friedrich Wilhelm Kullrich gestaltet und je eine Version von Otto Schultz.
Ein weiteres typisches Merkmal der Goldmünzen des Deutschen Kaiserreichs ist die jeweilige Rändelung beziehungsweise Randgestaltung. Diese unterscheidet sich je nach Nennwert deutlich. Die Varianten im Überblick:
Gerade vollständig erhaltene Randprägungen werden von Sammlern geschätzt, da der Rand bei Umlaufmünzen im alltäglichen Bezahlen früher natürlich dazu neigte, beschädigt zu werden. Beschädigungen oder stärkere Abnutzung am Rand können dagegen den Sammlerwert beeinträchtigen.
Neben den klassischen Ausgaben in sehr hohen Prägeauflagen existieren seltene Jahrgänge, die heute deutlich schwieriger zu finden sind, oder Ausgaben in Polierter Platte. Besonders kleine Bundesstaaten und Herzogtümer verfügten häufig nur über geringe Prägeauflagen oder kurze Ausgabezeiträume einzelner Herrscher. Zu den selteneren Sammelgebieten zählen unter anderem:
Auch bestimmte Jahrgänge größerer Staaten wie Preußen, Bayern, Baden oder Württemberg gelten aufgrund niedriger Auflagen oder kurzer Prägezeiten als schwer erhältlich. Dazu zählen unter anderem Georg II. aus Sachsen-Meiningen, der je nach Jahrgang und Nennwert nur zwischen knapp über tausend bis maximal um die dreitausend Exemplare geprägt wurde. Adolf Friedrich V. aus Mecklenburg-Strelitz hatte bei seinen Jahrgängen nur 1.000 Exemplare. Sein Vorgänger Friedrich Wilhelm blieb mit um die 6.000 oder weniger Stück pro Ausgabejahr ebenfalls eher selten. Zusätzlich spielt die jeweilige Prägestätte eine wichtige Rolle. Die Münzzeichen ermöglichen eine genaue Zuordnung der Herkunft:
Viele Sammler spezialisieren sich gezielt auf einzelne Länder, bestimmte Herrscher oder komplette Jahrgangsreihen. Dadurch entsteht ein äußerst vielseitiges Sammelgebiet mit langfristigem Reiz. Besonders beliebte Münzen bei Käufern sind:
Für die Einordnung und Identifikation der Münzen hat sich das System der Jaeger-Nummern etabliert. Dieses Standardwerk nach Kurt Jaeger dient bis heute als wichtige Orientierung innerhalb der deutschen Numismatik. Anhand der Jaeger-Katalogisierung lassen sich:
Die Systematik erleichtert besonders bei seltenen Kaiserreich-Goldmünzen den gezielten Ausbau einer Sammlung erheblich.
Historische Reichsgoldmünzen vereinen Gold, Geschichte und Sammelleidenschaft. Durch die Vielfalt an Herrschern, Staaten, Jahrgängen und Motivvarianten bleibt dieses Sammelgebiet abwechslungsreich. Ob einzelne Jahrgänge, seltene Herzogtümer oder klassische 20 Mark Stücke – im Onlineshop der ESG lassen sich passende Deutsche Kaiserreich Goldmünzen kaufen und sicher bestellen. Viele Sammler erweitern ihre Sammlung Schritt für Schritt um besondere Varianten, seltene Prägestätten oder Exemplare in gutem Zustand. Die Kombination aus historischer Bedeutung und numismatischer Vielfalt macht die Goldmünzen des Deutschen Kaiserreichs bis heute zu einem der beliebtesten Sammelgebiete im deutschsprachigen Raum.
Für viele Sammler liegt der besondere Reiz der Kaiserreichgoldmünzen auch in der historischen Vielfalt der damaligen Bundesstaaten. Die einzelnen Ausgaben stehen sinnbildlich für die politische Struktur des Deutschen Kaiserreichs, das aus Königreichen, Großherzogtümern, Herzogtümern, Fürstentümern sowie freien Hansestädten bestand. Große Staaten wie Preußen, Bayern, Sachsen oder Württemberg prägten die Geschichte des Reichs politisch und wirtschaftlich maßgeblich. Kleinere Länder wie Reuß, Waldeck und Pyrmont oder die thüringischen Herzogtümer stellen heute spannende Zeugnisse regionaler Eigenständigkeit dar. Auch die Hansestädte Hamburg, Bremen und Lübeck besitzen mit ihren traditionsreichen Stadtwappen einen besonderen historischen Wiedererkennungswert.
Gerade diese Verbindung aus regionaler Geschichte, Monarchie und Münzprägung macht die Goldmünzen des Deutschen Kaiserreichs für historisch interessierte Sammler bis heute besonders attraktiv. Mit der Gründung des Deutschen Kaiserreichs im Jahr 1871 entstand erstmals ein einheitliches deutsches Währungssystem auf Basis der Goldmark. Obwohl die Mark als gemeinsame Währung eingeführt wurde, behielten zahlreiche Bundesstaaten das Recht zur eigenen Münzprägung. Dadurch entstand eine außergewöhnliche Vielfalt an Goldmünzen unterschiedlicher Herkunft. Die Ausgaben spiegeln die föderale Struktur des Kaiserreichs wider: Königreiche, Großherzogtümer, Herzogtümer und freie Hansestädte brachten eigene Motive und Herrscherabbildungen in Umlauf.
Gleichzeitig sorgten wirtschaftliche Unterschiede, Regierungswechsel und begrenzte Prägezeiträume dafür, dass manche Münzen heute deutlich seltener sind als andere. Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs und dem Zusammenbruch der Monarchien endete auch die Prägung der klassischen Reichsgoldmünzen. Bis heute bleiben diese historischen Stücke bedeutende Zeugnisse deutscher Geldgeschichte und zählen zu den beliebtesten historischen Goldmünzen für Sammler und Numismatiker.