Goldmünze 30g "Panda" 2017 (China)
Die China Panda Serie von Goldmünzen wird auch 2017 fortgesetzt. Dabei tragen die Anlagemünzen weiterhin nach der im Vorjahr stattgefundenen Gesetzesänderung ihre Gewichtsangabe in Gramm statt Unzen. Die Ausgabe zu 30g zeigt bei einem Feingehalt von 99,9% Gold ein serientypisches Panda Motiv. Die Münzen tragen zudem den Nennwert von 500 chinesische Yuan.
Die Motivseite unterteilt sich in drei horizontale Ebenen. Die jeweils obere und untere sind um 180° gedrehte Spiegelungen voneinander und zeigen je zwei Flächen voll Bambusblätter. Dies passt zum Hintergrund der mittleren Fläche, die am meisten Platz einnimmt. Hier ist nämlich eine Wand aus hochgewachsenem Bambus zu sehen, vor der sich ein Panda befindet. Dieser sitzt aufrecht und streckt seine Hinterbeine von sich, mit beiden vorderen Pranken hält er einen langen Bambuszweig samt einiger weiterer blättriger Auswüchse fest. Links neben ihm ist mit dem entsprechenden chinesischen Schriftzeichen der Nennwert von 500 Yuan eingetragen. Unter dem Tier ist zudem "30g Au .999" zu lesen - dies gibt Auskunft zum Gewicht und Goldgehalt der Münze.
Auf der Kehrseite präsentiert sich das imposante Bauwerk der Erntegebetshalle innerhalb des Himmelstempelkomplexes in Peking. Ihre architektonischen Merkmale wie das mehrstufige Dach und der einladende Treppenaufstieg sind detailreich ausgearbeitet. Umgeben ist das Wahrzeichen von einem breiten, matten Kreis. In diesem steht unterhalb der Gebetshalle das Ausgabejahr sowie oberhalb "Volksrepublik China" in chinesischer Schrift.
Der Panda und der Himmelstempel haben in der chinesischen Kultur große symbolische Bedeutung. Das Fell des Pandabären, das sich je nach Lichteinfall beim Betrachten der Münze gemäß seinen realen Konturen erkennen lässt, passt farblich zum Symbol des Ying und Yang. Dieses steht in China für die Unendlichkeit, passend zum Panda, der es in der Vergangenheit immer wieder schaffte, dem Aussterben seiner Art zu trotzen. Im Pekinger Tempelkomplex verrichteten wiederum antike Kaiser ihre Gebete zum Dank einer erfolgreichen Ernte, wodurch er sich aufgrund seines historischen Wertes 1998 den Status des UNESCO Weltkulturerbes verdiente.