Die 20 Mark-Goldmünzen stammen aus dem Deutschen Kaiserreich. Sie zeigen eine Darstellung des Hamburger Wappens. Die Goldmünzen sind im Katalog deutscher Münzen des 19. und 20. Jahrhunderts von Kurt Jaeger aufgeführt. Nach seiner Einteilung gehören sie der Jaegernummer 210 an.
Mittig auf der Münzfläche ist das Staatswappen von Hamburg zu sehen. Es befindet sich auf einem floral wirkenden Sockel. Links und rechts neben dem Wappen steht je ein Löwe. Die Raubkatzen halten einen Schild. In diesem ist eine Burg mit drei Türmen und zwei Sternen zu sehen. Über dem Schild ist ein Helm platziert. Er wurde mit Pfauenfedern und Lanzenfähnchen verziert. Umgeben wird das Wappen von der Umschrift "FREIE UND HANSESTADT HAMBURG". Der Rand der Münze wurde zudem mit einer feinen Zierperlung versehen. Mittig unten unter der Darstellung befindet sich das Münzzeichen "J" der Prägestätte in Hamburg.
Friedrich Wilhelm Kullrich gestaltete die Wertseite der 20 Mark-Goldmünze. Der Zierrand aus Perlen der Motivseite wird erneut aufgegriffen. Es folgt die Aufschrift "DEUTSCHES REICH". Sie wird oben mittig durch die abgebildete Kaiserkrone in zwei Teile getrennt – links ist demnach "DEUTSCHES" und rechts "REICH" zu lesen. Unter der kaiserlichen Krone wurde der Reichsadler platziert. In seiner Mitte befindet sich ein Brustschild. Es zeigt einen preußischen Adler mit Krone auf dem Kopf, welcher den Schild der Hohenzollern trägt. Das Ausgabejahr "1880" befindet sich am rechten Münzrand. Daran schließt sich ein Stern an. Nach diesem folgt der Nennwert von "20 MARK" und nochmals ein Stern nach der Angabe.
Hamburg ist eine norddeutsche Hafenstadt, die über die Elbe mit der Nordsee verbunden ist. Die Stadt wird von Hunderten Kanälen durchzogen. Um das Wasser zu überqueren gibt es in Hamburg über 2.500 Brücken, denn etwa 8% der Gesamtfläche Hamburgs besteht aus Wasser.