Goldmünze 1g "Panda" 2025 (China)
Die Anfang der Achtzigerjahre bereits ins Leben gerufene China Panda Serie gehört zu den absoluten Klassikern unter den Anlagemünzen. Vor allem die Goldmünzen erfreuen sich hierbei großer Beliebtheit. 2025 erscheinen diese unter anderem in der Ausführung zu 1g, die bei 99,9% Goldanteil einen Nennwert von 10 Yuan mit sich bringen.
Das Motiv zeigt gleich drei Exemplare der titelgebenden Pandabären. Diese sind über einen Bildausschnitt verteilt, der den natürlichen Lebensraum der Tiere zeigt. Zu sehen ist eine offene Waldlichtung, auf der drei der Tiere zusammengefunden haben. Im Vordergrund versucht dem Anschein nach ein Jungtier an den Bambuszweig eines älteren Tieres heranzukommen, welchen der erwachsene Panda gerade fressen möchte. Dabei stellt sich der kleinere Panda auf die Hinterbeine, indem er sich mit seinen Vorderpfoten auf dem Bein des größeren Pandas abstützt, der sich sitzend mit den Vorderläufen aufgerichtet hat. Links und rechts neben ihnen ragen blättrigen Sträucher in das Bild hinein und umschließen mit einigem Abstand einen Felsen. Dieser ist zu beiden Seiten von Geröll umgeben. Zudem hat sich ein weiterer Panda auf dem Bauch auf dem Stein ausgebreitet. Der Nennwert von 10 Yuan steht links im Bild, wobei oberhalb "1g Au .999" zu lesen ist.
Gewendet lässt sich auf der Kehrseite der Münze ein historisch für die chinesische Kultur signifikantes Bauwerk bestaunen, das ein matter Ring umgibt. In diesem ist neben dem Ausgabejahr der chinesische Schriftzug "Volksrepublik China" zu lesen. Mittig zu sehen ist die Erntegebetshalle aus dem Pekinger Himmelstempel, dargestellt als plastisches Bild mit detailreicher Optik. Vor allem die aus architektonischer Sicht hochwertige dreistufige Terrasse sticht hier besonders heraus. Auch verbirgt das Gebäude eine tiefe Tradition: Hier wurden bereits zu antiken chinesischen Zeitaltern wie der Ming oder Qing Dynastie Rituale des Erntegebets abgehalten. Diese optischen wie geschichtlichen Eigenschaften verliehen der Stätte 1998 den Status des UNESCO Weltkulturerbes.
Pandas sind ursprünglich in Chinas subtropischem Südwesten beheimatet, wo sie die Berge und Wälder von Provinzen wie Sichuan oder Gansu durchqueren. Dabei befinden sie sich stets auf der Suche nach Nahrung, die in ihrem Fall ausschließlich aus der Bambuspflanze besteht. Aufgrund des geringen Energiegehalts des Süßholzes, das in der chinesischen Kultur für Zähigkeit und Lebensenergie steht, müssen die Pandas ständig von diesem zehren und halten somit auch als einzige in warmem Terrain lebende Bären keinen Winterschlaf.