Die 10 Mark Goldmünze aus dem deutschen Kaiserreich gehört der Jaegernummer 245 an. Sie wurde 1876 ausgegeben und 27.418-mal in Frankfurt am Main (C) geprägt.
Die Motivseite wurde vom deutschen Medailleur Emil Weigand gestaltet. Sie besticht mit einer feinen Zierperlung entlang des Münzrands. Es folgt die Legende "WILHELM DEUTSCHER KAISER KÖNIG V. PREUSSEN". Mittig befindet sich eine Darstellung Wilhelm I. Er blickt nach rechts, trägt seine Haare kurz und einen Bart. Unter der Abbildung des Kaisers befindet sich das Kürzel "C" der Prägestätte.
Der Revers dieser deutschen 10 Mark-Goldmünze wurde in Bezug auf die Perlung des Münzrands identisch gestaltet. In der Mitte oben wurde die Kaiserkrone platziert, welche zusätzlich mit auf der linken und rechten Seite wehenden Bändern ausgestattet wurde. Unmittelbar unterhalb der Krone findet sich der Reichsadler. Dieser weist ein beeindruckendes Federkleid auf. In der Mitte des Vogels wurde ein Brustschild gesetzt, auf dem zum einen ein gekrönter preußischer Adler und zum anderen der Schild der Hohenzollern platziert wurde. Zwischen dem Perlrand und dieser Abbildung ist die Aufschrift "DEUTSCHES REICH", das entsprechende Ausgabejahr "1876" und der Nominal von "10 MARK" verortet.
Wilhelm Friedrich Ludwig von Preußen lebte von März 1797 bis März 1888. Er wurde in das Haus Hohenzollern geboren. Er war nicht der erstgeborene Sohn und somit eigentlich nicht für die Herrschaft vorgesehen. Nach dem Tod des Vaters wurde Wilhelms Bruder Friedrich Wilhelm IV preußischer König und Wilhelm I Kronprinz, da sein Bruder keine Kinder hatte. 1861 starb Friedrich Wilhelm IV und Wilhelm I wurde offiziell König von Preußen. 1862 ernannte der König den preußischen Gesandten Otto von Bismarck zum Ministerpräsidenten und 1871 wurde Wilhelm I zum Kaiser des neu gegründeten Deutschen Reiches ausgerufen. 1888 verstarb er nach Krankheit in Berlin. Nach seinem Tod wurden mehrere Denkmäler erreichtet, um an den Deutschen Kaiser zu erinnern.