Die 10-Mark-Goldmünzen aus dem Kaiserreich gehören der Jaegernummer 191 an. Sie wurden 1913 ausgegeben und die Prägestätte in Karlsruhe stellte 41.567 Exemplare der Kaiserreichmünzen mit der Darstellung von Friedrich II (Baden) her.
Prof. Rudolf Mayer, ein deutscher Medailleur, gestaltete die Motivseite der Goldmünze. Das Design umfasst ein Konterfei von Friedrich II mit Oberlippenbart und kurzen Haaren, ebenso wie die Legende "FRIEDRICH II GROSSHERZOG VON BADEN" und das Münzzeichen "G" der Prägestätte Karlsruhe. Umgeben wird das Ensemble von einer feinen Zierperlung entlang des Münzrandes.
Dreht man die 10 Mark Goldmünze, fällt auf, dass der Münzrand mit Arabesken verziert wurde. Die Wertseite präsentiert die selbe Art von Zierrand, wie die Motivseite. Es schließt sich die zweigeteilte Aufschrift "DEUTSCHES REICH" an. Das Ausgabejahr "1913" wird am rechten Münzrand angegeben. Unten mittig steht der Nennwert von "10 MARK" mit je einem Stern vor und nach der Angabe. Mittig auf der Münzfläche befindet sich der Reichsadler. Über ihm thront die Kaiserkrone mit fliegenden Bändern und in der Mitte des Adlers ist ein Brustschild zu erkennen, welches einen gekrönten preußischen Adler zeigt. Er trägt den Schild der Hohenzollern.
Friedrich Wilhelm Ludwig Leopold August übernahm erstmals 1881 und 1882 zeitweise die Regentschaft, da sein Vater krank war. 1907 wurde Friedrich II Großherzog von Baden. Im November 1918 kam es zur Novemberrevolution und er musste abdanken.