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Deutschland zählt international zu den Ländern mit den größten Goldreserven. Stand 2024 wird der Besitz auf etwa 3.350 Tonnen geschätzt, was hinter den USA den zweithöchsten Wert weltweit darstellt und noch vor dem südlichen Nachbarn Italien liegt. Obwohl ein Großteil des Goldes weder ursprünglich aus Deutschland stammt noch derzeit dort gelagert wird, verfügt die Bundesrepublik über eine lange Tradition der Goldverarbeitung. Gold wird hier nicht nur in der Technik und im Schmuckbereich genutzt, sondern auch als Anlageform, zum Beispiel in Form von Goldbarren deutscher Hersteller und vielfältigen Goldmünzserien, deren Motive oft auf der deutschen Geschichte basieren.
Reichsgoldmünzen sind ein wichtiger Bestandteil der deutschen Münzgeschichte und wurden zwischen 1871 und 1915 im Deutschen Kaiserreich geprägt. Sie bestehen aus 90 Prozent Gold und 10 Prozent Kupfer und sind in den Nennwerten 5, 10 und 20 Mark erhältlich. Jede Münze zeigt einen Monarchen des Kaiserreichs auf der Bildseite, während die Kehrseite den preußischen Reichsadler mit variierenden Darstellungen je nach Nennwert zeigt. Aufgrund ihres hohen Feingehalts und ihrer Geschichte als offizielles Zahlungsmittel gelten sie heute als begehrte Anlagemünzen und Sammelobjekte.
Historisch waren Reichsgoldmünzen im Deutschen Kaiserreich offizielles Zahlungsmittel. Heute sind sie jedoch vor allem als Anlagegold und Sammlerobjekte von Bedeutung. Moderne deutsche Goldeuromünzen besitzen zwar Nennwerte (zum Beispiel 20€, 50€, 100€ oder 200€) und sind damit formal gesetzliches Zahlungsmittel. Im alltäglichen Zahlungsverkehr spielen sie jedoch praktisch keine Rolle, da ihr Materialwert in der Regel deutlich über dem aufgedruckten Nennwert liegt.
Zu den beliebtesten deutschen Goldmünzen zählen die verschiedenen Serien der Euro-Goldmünzen, die sowohl für Sammler als auch Anleger von Interesse sind. Diese Gedenkmünzen haben meist einen Feingehalt von 999,9/1000 Gold und sind in den Nennwerten 20 Euro (1/8 Unze), 50 Euro (1/4 Unze), 100 Euro (1/2 Unze) sowie 200 Euro (1 Unze) erhältlich. Die Motive der einzelnen Serien behandeln einheitliche Themen wie UNESCO-Weltkulturerbe, deutsche Säulen der Demokratie, deutsches Handwerk, Deutscher Wald, heimische Vögel, Rückkehr der Wildtiere, Meisterwerke der Literatur und Musikinstrumente. Während die Bildseite mit detailreichen Designs überzeugt, zeigt die Kehrseite je nach Münzgröße unterschiedliche Versionen des Bundesadlers.
Deutsche Goldmünzen sind sowohl für Anleger als auch für Sammler von Interesse. Anleger bevorzugen vor allem moderne Goldeuromünzen mit einem hohen Feingehalt von 999,9/1000 Gold, die sich aufgrund ihres Werts nahe am Goldspot als Anlage eignen. Sammler schätzen besonders die historischen Reichsgoldmünzen aus dem Deutschen Kaiserreich, deren Motive und Prägeorte den Sammlerwert erhöhen. Somit bieten deutsche Goldmünzen eine attraktive Mischung aus Wertanlage und kulturellem Sammlerobjekt.
Deutschland gehört international zu den Spitzenreitern unter den Nationen mit den größten Goldreserven. So geht man Stand 2024 von ca. 3.350 Tonnen des Edelmetalls in deutschem Besitz aus, was noch vor dem südlichen Nachbarn Italien und lediglich hinter den USA die zweithöchste Summe weltweit darstellt. Auch wenn ein Großteil der Vorräte an deutschem Gold weder ursprünglich aus Deutschland stammt, noch derzeit dort gelagert wird, besitzt die Bundesrepublik eine weitreichende Historie an Goldverarbeitung innerhalb des Landes.
Neben den Industriesektoren aus den Bereichen Technik und Schmuck wird Gold in Deutschland beispielsweise als Anlageoption genutzt. In diesem Kontext wird Gold nicht nur in Form von Goldbarren deutscher Hersteller, sondern vor allem auch zu Goldmünzen verarbeitet, von denen bereits die unterschiedlichsten Münzserien und Münzreihen in Umlauf gebracht wurden. Der Ursprung der Motive ist unter anderem die Geschichte Deutschlands.
Ein integraler Bestandteil deutscher Goldmünzgeschichte sind die Reichsgoldmünzen, die zwischen den Jahren 1871 und 1915 zur Zeit des Deutschen Kaiserreiches entstanden sind. Die Goldmünzen der damaligen Reichswährung wurden in unterschiedlichen Prägeanstalten bekannter deutscher Städte zu großen Stückzahlen hergestellt. Geprägt wurden sie zu 5 Mark wie auch 10 Mark und 20 Mark Nennwert. Die Münzen können heute allesamt anhand der sogenannten Jaegernummern katalogisiert werden und bestehen aus 90% Gold und 10% Kupfer. Die Kurantmünzen sind heute beliebte Anlagemünzen und Sammelobjekte. Da die Goldmünzen einen Feingehalt von mindestens 900 Tausendstel aufweisen, nach dem Jahr 1800 geprägt wurden, in ihrem Ursprungsland gesetzliches Zahlungsmittel waren und üblicherweise zu einem Preis verkauft werden, der den Offenmarktwert ihres Goldgehalts um nicht mehr als 80% übersteigt, gelten sie als Anlagegold und sind somit mehrwertsteuerbefreit.
Jede dieser Münzen zeigt einen Monarchen während des Kaiserreichs, unter denen sich verschiedene Titel wie Kaiser, König oder Herzog verteilen. Die Herrschaftsgebiete des jeweils auf der Münze abgebildeten Herrschers und der etwaige Ort der Münzprägung lassen sich dabei anhand der Beschriftung und Münzzeichen erkennen. Die Herrscher sind stets als nach links oder rechts blickendes Konterfei in Form einer Büste in Seitenansicht zu sehen. Treten mehrere Jahrgänge mit dem Bildnis derselben Person auf, so kommt es auch oft zur optischen Veränderung, die beispielsweise die zum damaligen Zeitpunkt stattgefundene Alterung desjenigen abbildet. Die Kehrseiten der Goldmünzen sind derweil mit einer vom Nennwert abhängig variierenden Darstellung des preußischen Reichsadlers versehen. Abseits der offensichtlich erkennbaren Größenunterschiede zwischen den Nennwerten ist ein weiteres Unterscheidungsmerkmal die Beschaffenheit der äußeren Rändelung. Während diese bei 5 Mark völlig glatt in Erscheinung tritt, verzieren schnörkelige Arabesken die 10 Mark Münzen. 20 Mark Münzen schreiben hingegen "GOTT MIT UNS" entlang der äußeren Randkante aus.
Bevor der Euro zu Beginn der Zweitausenderjahre die offizielle Währung Deutschlands und einiger weiterer europäischer Staaten wurde, verzeichnet die Geschichte verschiedene Arten von "Mark" als deutsches Geld. Diese Namensgebung ließ sich auf die preußische Gewichtseinheit der Feinen Mark zurückführen. Nach der Kaiserzeit wurde in diesem Zuge die Papiermark eingesetzt, worauf später die Rentenmark und dann Reichsmark folgte.
Zuletzt schloss sich die Deutsche Mark an, welche zwischen 2001 und 2002 vom Euro abgelöst wurde. Zum Abschied der Deutschen Mark (DM) wurden 2001 Goldmünzen zu 1DM ausgegeben. Das Zahlungsmittel der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion feierte in Deutschland an der Seite zehn weiterer Gründerstaaten sein Debüt und ist bis heute in der Euro-Währungszone über weite Teile Europas verbreitet, deren Mitglieder mittlerweile auf nahezu doppelte Anzahl angestiegen sind. Heutzutage, über zwei Jahrzehnte nach seiner Einführung, kann sich der Euro neben dem US-Dollar, britischen Pfund, Schweizer Franken oder japanischen Yen zu einem der stärksten Geldmittel der Welt zählen.
Zu den beliebtesten und bekanntesten deutschen Goldmünzen dürfen sich hierbei die verschiedenen Serien der Eurogoldmünzen zählen. Diese Gedenkmünzen sind sowohl für Sammler wie auch Anleger interessant und widmen sich unterschiedlichen historischen wie auch zeitgenössisch gesellschaftlichen Gegebenheiten deutscher Kultur − meist zu einem Feingehalt von 999,9/1000 Gold. Gegliedert sind die Goldeuros hierbei in Goldmünzen von 20€ Nennwert zu 1/8oz, 50€ und 1/4oz, 100€ und 1/2oz und auch 200€ zu 1oz.
Die Motivserien unterteilen sich hierbei bis auf wenige Ausnahmen anhand der Euro-Nennwerte, wobei die Designs innerhalb einer Serie desselben Nennwerts gleichbleibende Themen behandeln. Daraus entstanden bereits mehrere Reihen, die zwar jahrgangsweise neue Motive zeigten, aber auch wieder von neuen Reihen abgelöst wurden. Deren Bildseiten zeigen dabei stets Motivdesigns von hohem Detailgrad, während die Kehrseite je nach Größe der Münze von mehreren Versionen des Bundesadlers begleitet wird. Hierbei finden sich Themenbereiche wie UNESCO-Weltkulturerbe, die deutschen Säulen der Demokratie oder deutsches Handwerk. Ein weiteres Gebiet stellt die Serie Deutscher Wald samt der Nachfolgeserie heimische Vögel und der Serie Rückkehr der Wildtiere dar. Dazu wird man noch mit aus Deutschland stammenden Meisterwerken der Literatur und Musikinstrumenten fündig.
Die Goldeuromünzen werden ähnlich wie schon die Goldmark Münzen über mehrere deutsche Städte verteilt geprägt, was heute über die Münze Deutschland des Bundesverwaltungsamtes stattfindet. Wo genau eine Münze ihren Ursprung hat, kennzeichnet dabei ein einzelner Buchstabe, je nach Stadt variierend, als Kürzel auf den Goldmünzen. Diese konkrete Zuordnung wie auch ein abweichendes Ausgabejahr spielt vor allem bei Reichsgoldmünzen, deren Motive sich weniger abwechslungsreich gestalten, eine Rolle für den Sammlerwert.
Bei den Goldeuros trifft dies wiederum mehr auf die optische Varianz der Münzdesigns zu. Des Weiteren kommt in beiden Fällen hinzu, dass ein Großteil der Münzreihen bereits beendet und dadurch nur noch begrenzt erhältlich sind. Zusätzlich besteht die Eignung als Wertanlage dank sich nahe am aktuellen Goldspot bewegendem Materialwert. In unserem Onlineshop existiert eine umfangreiche Auswahl von sowohl Mark- wie auch Euromünzen aus Gold, die sich alle als geeignetes Investment anbieten.